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Streit immer noch nicht beigelegt

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Dr. Florian Schröder (Vertreter der Bürgermeisterin): „Ich gehe davon aus, dass es einer von den Dreien wird.“ © Foto: Sürie

EINBECK (con) – Im Streit um die Nachfolge des Einbecker Baudirektors Gerald Strohmeier zeichnet sich auch nach einer erneuten Sitzung des nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschusses unter Ratsmitgliedern und Bürgermeisterin keine einvernehmliche Lösung ab.

Nach wie vor ist das politische Lager gespalten, die Parteien verharren auf dem jeweils eigenen Favoriten. Offenbar hatte die Bürgermeisterin bereits mit einem erneuten Scheitern der Sitzung gerechnet. Sie soll im Vorfeld einen Kompromiss-Kandidaten ins Feld geführt haben.

Nach EULE-Informationen soll sie dem Favoriten der SPD ihre Zustimmung verweigern. Ihre Stimme ist für den Ausgang des Bewerbungsverfahrens entscheidend. Wie ihr Stellvertreter Dr. Florian Schröder auf Anfrage erklärte, sei das Einvernehmen mit der Bürgermeisterin in dem Gremium herzustellen. Eine einfache Mehrheit würde demnach wohl reichen, lehnt die Verwaltungschefin als zukünftige Vorgesetzte den Bewerber aber ab, sei das notwendige Einvernehmen nicht hergestellt.

Die Gründe, die die Bürgermeisterin für die Ablehnung des SPD-Favoriten ins Feld geführt haben soll, erscheinen Kritikern aufgrund der für Einbeck passenden Qualifikation mehr als fragwürdig.

Sie will offenbar eine zeitnahe Entscheidung herbeiführen, hält eine zweite Ausschreibungsrunde für unangebracht. Die A-14-Stelle (Bauoberrat, Fachbereichsleiter Bauen, Planen, Umwelt) soll spätestens zum 1. November erfolgen.

Dr. Florian Schröder geht davon aus, „dass es einer von den Dreien schon werden wird“. Am kommenden Mittwoch tagt der Verwaltungsausschuss noch einmal, um eine Klärung herbeizuführen. Für ein Gespräch war die Verwaltungschefin trotz mehrmaliger Anfrage nicht zu erreichen.

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