Spürhunde in der Innenstadt im Einsatz

Bombendrohung lähmt Einbecker City

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Mit Spürhunden aus Göttingen und Nienburg ist die Polizei auf der Suche nach der angeblichen Bombe.

Einbeck - Eine Bombendrohung hat heute, 6. Februar, die Einbecker Innenstadt komplett lahmgelegt. Einsatzkräfte aus Einbeck und Northeim hatten die City ab kurz nach 9 Uhr weiträumig abgeriegelt, nachdem sich bei einer Fotografenmeisterin ein Mann gemeldet hatte, dass sich in ihrem Geschäft auf dem Marktplatz eine Bombe befinden würde.

Unmittelbar daneben stehende Gebäude, einige Geschäfte sowie die Lokalzeitung gegenüber wurden für mehrere Stunden evakuiert. Erst nach zweimaligem Einsatz von Spürhunden aus Göttingen und Nienburg gab die Polizei Entwarnung: „Jetzt sind wir sicher, dass sich in dem Gebäude kein Sprengsatz befindet“, erklärte Polizeipressesprecher Uwe Falkenhain um kurz vor 14 Uhr. Alle polizeilichen Maßnahmen seien damit beendet: Die Sperrung der Innenstadt ist mittlerweile aufgehoben worden. Für die betroffene 54 Jahre alte Fotografenmeisterin ist der Vorfall ein Rätsel: „Das macht überhaupt keinen Sinn. Es ist schon sehr befremdlich.“ Der Mann soll sich zweimal bei ihr gemeldet haben, auch die Polizeidienststelle soll er angerufen haben. Die Ermittlungen dauern an.

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