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„Schöne Bestätigung meiner Arbeit“

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Eine schöne Bestätigung: Kfz-Meister Günter Michalke (l.) und Reiner W. Schwerdtfeger (Creventis Service), der  den erfolgreichen Konstrukteur seit Januar beim Marketing, Vertrieb und in der PR in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu seiner Weltneuheit „Greifus“ berät.

EINBECK/GÖTTINGEN (con) – Es ist eine alte Journalisten-Weisheit: Die Geschichten liegen auf der Straße...

Ein gutes Jahr ist es gerade her, dass die EULE über Günter Michalke berichtete. Der Zufall hatte es gewollt, dass er – mit einem unübersehbar glücklichen Strahlen im Gesicht – der EULE-Redaktion auf dem Marktplatz förmlich in die Arme lief: Er hatte gerade erfahren, dass es sich bei seiner Erfindung tatsächlich um eine Weltneuheit handelte und er sie nun zum Patent anmelden konnte.

Und heute, ein Jahr danach, hat die Firma des 67-Jährigen, die GTM Fahrzeugbaumodule, in der Kategorie „Bewerber mit bis zu 20 Mitarbeitern“ auch den Innovationspreis des Landkreises Göttingen – „Ideen? Willkommen!“ für den „Greifus“ in der Tasche. „Ich freue mich sehr darüber“, erklärte er nach der hochkarätigen Preisverleihung vor 460 Gästen im Deutschen Theater in Göttingen. Der Innovationspreis wird seit 2003 vom Göttinger Landrat verliehen. Bei dem jetzt ausgezeichneten Greifus handelt es sich um einen variablen, einseitig einsetzbaren Rad-, Reifen- und Achsheber, der für alle gängigen Sattelauflieger geeignet ist. Bei Pannen sorgt er binnen zehn Minuten dafür, dass die Fahrt sicher aus der Gefahrenzone fortgesetzt werden kann, ohne dass ein Reifenwechsel oder ein Wagenheber nötig ist: Damit entfallen für Fahrer wie Speditionen lange Warte- und Reparaturzeiten – und, wenn sich Pannen in Baustellenbereichen ereignen – auch langwierige Staus und womöglich schwere Unfälle. Durch den damaligen EULE-Artikel hatte der Kfz-Meister mit jahrzehntelanger Erfahrung im Karosserie- und Fahrzeugbau seinen heutigen Partner, Reiner W. Schwerdtfeger aus Sievershausen kennen gelernt, der den Greifus schließlich bundesweit bekannt machte. Der Erfolg seiner Erfindung hat Michalkes Leben um einiges verändert. Er ist jetzt deutschlandweit unterwegs, um Unternehmen mit der Handhabung des Greifus' vertraut zu machen, sie in die Technik einzuweisen, die die Luftfederung sinnvoll zum Heben des Rades bzw. der Achse nutzt, unabhängig vom Untergrund. Die Idee hatte der Tüftler schon lange im Kopf gehabt, ein schwerer Lkw-Unfall, den er während seines Sommerurlaubs erlebte, gab schließlich den Ausschlag, seine Erfindung zum Patent anzumelden.

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