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Entscheidungshilfe „RoBIT“

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Rotary-Berufsinformationstag als Orientierungshilfe: Ann-Cathrin (16), Jan (18), Renatus Döring, Stefan Beumer (beide Rotary) mit der Abteilungsleiterin Berufliche Gymnasien und Pflanzentechnologie, Susanne Brandes und Antonia (17). © Foto: Sürie

EINBECK – Da wächst die „gefragte Generation“ heran – und alle Möglichkeiten stehen ihr offen: Dennoch stellen Eltern und Lehrer bei Jugendlichen, deren Abitur in greifbare Nähe rückt, eine ziemliche Verunsicherung hinsichtlich der Berufswahl fest. Studium oder Ausbildung? Vielleicht doch erst noch ein Freiwilliges soziales Jahr oder gar ein Jahr „Work & Travel?“ Der erste Rotary-Berufsfindungstag (RoBIT) bietet ihnen jetzt eine Entscheidungshilfe.

Denn diese spürbare Verunsicherung war Grund genug für den Service-Club Rotary, Berufspraktiker und sein umfassendes Netzwerk in den Dienst der guten Sache zu stellen: um insbesondere angehenden Abiturienten eine Chance zur Orientierung zu geben. Der Zusammenschluss berufstätiger Menschen in Führungspositionen hat mit dem RoBIT dazu einen „neues Format“ entwickelt, wie es Sparkassenvorstand und Rotarymitglied Stefan Beumer formulierte. In den BBS Einbeck bietet Rotary Einbeck am 12. März erstmals einen ganztägigen Berufsinformationstag für die Jahrgangsstufe 11 der Goetheschule und der Paul-Gerhardt-Schule sowie für die Jahrgangsstufe 12 der Berufsbildenden Schulen an: Die 300 SchülerInnen erwartet eine kompakte Plattform mit Informationen und 27 rund 45-minütigen Workshops zu 30 Berufsbildern. BBS-Schulleiter Renatus Döring sieht in dem neuen Angebot eine „wunderbare Ergänzung“ zu dem Berufsinfomarkt in Northeim und der Einbecker Ausbildungsmesse. Im Vordergrund steht das Anliegen, die Jugendlichen mit Praktikern in kleinen Gruppen zusammen zu führen und darüber zu informieren, wie der jeweilige Beruf konkret aussieht. Stefan Beumer und Christoph Bajohr sind sicher, durch den starken Berufspraxisbezug des neuen Formats angehenden Abiturienten einen „zusätzlichen Mehrwert für eine der wichtigsten Lebensentscheidungen“ zu geben. Genau dieser Praxisbezug ist es auch, der ziemlich genau den Nerv „Betroffener“ trifft – etwa bei Antonia (17), Jan (18) und Ann-Cathrin (16); eine (oder mehrere) Ideen gibt es schon, wie sie ihr künftiges Leben gestalten wollen, aber ob sie sich mit ihren Vorstellungen decken? Für Christoph Bajohr sind (Schul-)Praktika schon ein guter Weg, das festzustellen; darüber hinaus jetzt im Rahmen des RoBIT aber auch die Chance zu erhalten, mit Praktikern genau darüber ins Gespräch zu kommen, bezeichnete Bajohr als für die Jugendlichen „sehr wertvoll“. Immerhin sei der Anspruch gewachsen, nicht nur einen Beruf zu ergreifen, der vielleicht nur Mittel zum Zweck sei, „sondern einen Beruf, der einen auch wirklich ausfüllt“. Der Rotary-Berufsinformationstag soll im Falle eines Erfolgs („wovon wir ausgehen...“) im nächsten Jahr auf den gesamten Landkreis ausgeweitet werden, dann für bis zu 600 Schülern. Der RoBIT beginnt übrigens mit dem Impulsreferat des Northeimer Orthopäden und Unfallchirurgen Dr. Stintus, der ehrenamtlich die deutsche Paralympics-Mannschaft betreut. Sein Thema: „Du kannst mehr als Du denkst!“

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