Internationaler Jugendfreiwilligendienst: Aufruf zur Unterstützung

Rieke Lutat wird ein Jahr lang in Tordera mit Behinderten arbeiten

Rieke Lutat in der Schweiz
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Rieke Lutat aus Dassensen wird in Spanien freiwillig in einer kleinen Behinderteneinrichtung für das Gemeinwohl arbeiten.

Einbeck - Den Traum, nach dem Abitur soziale und interkulturelle Erfahrungen im Ausland zu sammeln, hatte Rieke Lutat aus Dassensen schon lange. Die Chance, diesen Traum tatsächlich zu verwirklichen, bot sich der jetzt 18-jährigen, auch in Hullersen bei den Pfadfinder:innen sozial engagierten jungen Frau beim Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD).  Doch dazu braucht sie auch finanzielle Unterstützung. Jede(r) kann helfen.

Über den IJFD wird sie ab August für ein Jahr in der kleinen katalonischen Stadt Tordera in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen arbeiten und leben. Bei ihrer Einsatzstelle – der Fundacio Dr. Joan Pujol EL RUSC – handelt es sich um eine Einrichtung der weltweit tätigen Organisation L’Arche. El Rusc ist eine Non-Profit-Organisation mit drei Wohnhäusern für 25 Menschen mit Beeinträchtigung und Werkstätten für 35 beeinträchtigte Menschen.

Das Zusammenleben sei von einem wertschätzenden Umgang und von familiärer Atmosphäre geprägt, weiß Rieke Lutat. Sie freut sich darauf, praktische Arbeitserfahrungen zu sammeln und dabei ein anderes Land, seine Kultur und Sprache kennen zu lernen. „Durch die Zusammenarbeit mit den ijgd und meiner Einsatzstelle erhoffe ich mir, persönliche Erfahrungen zu sammeln, bei denen man aus seiner Komfort-Zone heraustreten muss.“ Außerdem freue sie sich, mit ihrer Arbeit Menschen im Alltag zu unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind. Die Freiwilligen unterstützen die Bewohner:innen z.B. beim Kochen, Putzen, bei unterschiedlichen Arbeiten in der Werkstatt aber auch bei Freizeitbeschäftigungen wie Bibliotheksbesuch oder Foto-AG.

Obwohl ihre Teilnahme für sie größtenteils kostenlos ist, müssen die jungen Freiwilligen dennoch ihren Beitrag dazu leisten, um sie zu finanzieren und die Gesamtfinanzierung des auch vom Bundesfamilienministerium geförderten Freiwilligendienstes sicherzustellen. Die Jugendlichen müssen über einen so genannten Förderkreis 2700 Euro aufbringen. Doch das ist gar nicht so einfach, wie die Abiturientin erfahren musste: „Gerade in der aktuellen Corona-Situation ist es nicht leicht, Unterstützer:innen zu finden.“ Sie hofft daher auf die Leser und Leserinnen, ihr dabei zu helfen, den Betrag zusammen zu bekommen. „Jeder noch so kleine Betrag zählt“, sagt die Goetheschülerin, die im Juli ihr Abitur in der Tasche haben wird. Sie sei für jede Spende sehr, sehr dankbar. Für Fragen: Rieke Lutat ist unter rieke.lu@web.de zu erreichen.

Die Spenden gehen an die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD), die seit 1949 den internationalen Jugendaustausch sowie die Freiwilligenarbeit im In-und Ausland organisieren und als eine der ältesten und größten Freiwilligendienst-Organisationen in der Bundesrepublik gelten. Die IJGD verwalten das Beträge treuhänderisch. Für jede(n) Freiwillige(n) gibt es eine eigene, personalisierte IBAN, so dass die Zuordnung automatisch erfolgt. Spenden für den Förderkreis Rieke Lutat unter dem Verwendungszweck „Spende Internationale Jugendarbeit“ gehen an den Kontoinhaber ijgd, DE84 2512 0510 778 2122 007, SWIFT BIC: BFSWDE33HAN, Bank für Sozialwirtschaft.

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