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Orden für den Morgenmän

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Freut sich über den von Karnevalspräsident Albert Eggers überreichten Bierorden: Morgenmän Franky. © Foto: Boeckler

EINBECK (boe) – Er trinkt gern Bier, hat Humor und ist seit 17 Jahren aus dem Radio nicht mehr wegzudenken. Beim Privatsender ffn ist der „Mann mit Kugelbauch und Käppy“ oft laut zu hören, doch wenn es um soziale Projekte geht, wird er ganz leise und zeigt ein großes Herz für Schwächere. Völlig verdient – und das war an diesem Abend nicht nur von Laudatorin Dr. Sabine Michalek zu hören – ist Frank Schambor, besser bekannt als Morgenmän Franky, mit dem Einbecker Bierorden 2017 ausgezeichnet worden. Und als der 45-Jährige die Urkunde und das passende Bierpräsent von Karnevalspräsident Albert Eggers überreicht bekam, hatte er tatsächlich „ein bisschen Pipi in den Augen“, wie er hinterher selber zugab.

„Geld allein macht nicht glücklich, man muss sich schon Bier davon kaufen“, bedankte sich der Gast aus Hannover, der sich im Vorfeld seines Einbeck-Besuches noch extra bei seinen Vorgängern Ministerpräsident Stephan Weil und Landtagspräsident Bernd Busemann erkundigt hatte, wie die Menschen in der Bierstadt so ticken würden. „Die Einbecker sind nette Menschen“, betonte Fränky und fügte augenzwinkernd hinzu, dass er das ja schon beim Einbecker Eulenfest vor 15 Jahren erfahren konnte – er sich nach seinem ausgiebigen Aufenthalt im Tequila-Pub aber nicht mehr so genau erinnern kann. Das Einbecker Bier sei ihm allerdings bestens bekannt, denn schließlich sei das Brauhaus einer der Sponsoren der American Footballer von Arminia Hannover, wo Schambor als Präsident fungiert.

Laudatorin Dr. Sabine Michalek hatte in ihrer Rede auch erwähnt, dass sich Morgenmän Fränky, dessen Markenzeichen jahrelang Kugelbauch und Käppy gewesen seien, der Gesundheit zu Liebe den Magen hat verkleinern lassen. Gut die Hälfte der 70 angestrebten Kilos habe der Frühaufsteher bereits abgenommen – vor allem auf Fastfood und das geliebte Bier zu verzichten, würde ihm schwer fallen. „Spiele von Hannover 96 mit Hagenbuttentee zu sehen – das wird eine harte Nummer“, sagte die Bürgermeisterin, die Fränky ganz fest die Daumen drückt. Der Morgenmän erwiderte: „Ganz auf Bier verzichten muss ich ja auch nicht, schließlich gibt es alternative Fakten – also einen Hopfen-Smoothie.“

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