Stadtverwaltung will Unterlagen zeitnah einreichen / VA am 27. August

Politik unterstützt Brücken-Forderung

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Der Widerstand der Einwohner von Garlebsen, Ippensen und Olxheim ist ungebrochen, die Politik unterstützt sie.

OLXHEIM (con) – Auch aus Sicht der Einbecker CDU ist die Brücke zwischen Garlebsen und Olxheim unverzichtbar. Deren Fraktion stellte sich nach ihrer Sitzung in Garlebsen schnell hinter die Forderung des Ortsrates und der BI.

Rasch müssten alle Verantwortlichen an einen Tisch, um eine Lösung herbei zu führen. Die Anwohner von Garlebsen, Olxheim, Ippensen und Haieshausen müssten „bei ihren berechtigten Forderungen gehört und unterstützt“ werden. Gleichzeitig kritisierte die Einbecker CDU die „chaotische Informationspolitik“ des Landkreises. „Längst überfällig“ sei die umfassende Information der Bürger aus erster Hand. Die sollen sie möglichst während des öffentlichen Bauausschusses am 2. September erhalten. Zur entscheidenden Bauausschusssitzung des Landkreises in Garlebsen hat Ebrecht jetzt namens der CDU-Kreistagsfraktion beantragt, dass technisch vorstellbare Varianten für eine Übergangslösung dargestellt und Fördermöglichkeiten ausgelotet werden. Außerdem soll die Kreisverwaltung bis dahin prüfen, ob die Brücken-Fundamente noch genutzt werden können. Landtagsabgeordneter Christian Grascha (FDP) fordert ebenfalls eine umgehende Zusammenkunft aller betroffenen „kommunalen Ebenen“, um alle Ausweichmöglichkeiten zu prüfen. Die Schließung der Brücke gehe ja „gar nicht“, betont er in einer Mitteilung und beklagt die mangelnde Unterstützung der Landkreisverwaltung.

Unterdessen bereitet die Stadtverwaltung die vom Landkreis geforderte Stellungnahme der Stadt Einbeck zur beabsichtigten Brückenschließung vor. Justitiar Florian Schröder sieht keine Schwierigkeiten, dass die Stadt sie zeitgerecht vor der Bauausschusssitzung beim Landkreis einreichen wird. Der Verwaltungsausschuss wird sich demnach am 27. August mit der Positionierung Einbecks zu der Brücke zwischen Garlebsen und Olxheim beschäftigen. „Dann geht sie gleich am 28. August per Fax zum Landkreis.“ Schröder kann dem VA zwar nicht vorgreifen, er geht aber davon aus, „dass sich die Stadt Einbeck für den Erhalt der Brückenverbindung aussprechen wird“.

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