Mietwohnungen mitten in der Stadt

Planungen: Am Petersilienwasser sollen zwei „Geschwisterhäuser“ mit zwölf oder 13 Wohneinheiten entstehen.

EINBECK (boe) – „Die Nachfrage nach innerstädtischem Wohnen ist wieder größer geworden“, ist sich Birgit Rosenbauer, die Geschäftsführerin der Einbecker Wohnungsbaugesellschaft, sicher. Und das sei auch der Grund gewesen, warum die EWG nach einer etwa zehnjährigen Bau-Pause wieder aktiv wird, rund 2,5 Millionen Euro in die Hand nimmt und am Einbecker Petersilienwasser zwei sogenannte „Geschwisterhäuser“ mit zwölf oder 13 Mietwohnungen bauen lassen will.

„Baubeginn wird aller Voraussicht nach noch im zweiten Quartal dieses Jahres sein“, erklärte Rosenbauer und ergänzte, dass zurzeit noch genauere Untersuchungen des Bodens laufen würden, deren Ergebnisse Einfluss auf das statische Konzept der Häuser haben werden. Die Fertigstellung der Wohneinheiten sei für Mitte 2017 geplant – den Zuschlag für die Planung habe das Architekturbüro SHH aus Hildesheim nach einem beschränkten Entwurfswettbewerb bekommen. Deren Mitarbeiter Marco Evers ging dann auf weitere Einzelheiten der Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen ein: „Die Wohneinheiten werden zwischen 62,5 und 121 Quadratmeter groß sein und verfügen alle über einen Balkon beziehungsweise über eine Terrasse. Der Bauantrag für die rund 1.050 Quadratmeter Wohnfläche in den zwei Geschwisterhäusern ist eingereicht und wird zurzeit geprüft. Die geplanten Häuser auf den insgesamt 1.181 Quadratmeter großen Grundstücken bestehen aus dem Erdgeschoss, dem ersten Obergeschoss und dem Dachgeschoss. Zwischen den Häusern verläuft ein Fußweg. Außerdem gehört zu jeder Wohnung ein Stellplatz, der teilweise vor, aber auch hinter den Häusern liegt. Die Wohnungen werden weitestgehend barrierefrei sein, und für beide Häuser wird es einen Fahrstuhl geben.“ Wie Rosenbauer und Evers weiter mitteilten, sollen die neuen innerstädtischen Wohnungen, die fast nahtlos an die Anlage am Petersilienwasser 11-13 anschließen, voraussichtlich Mitte 2017 bezugsbereit sein, erste Interessenten würde es bereits geben. „Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich jederzeit bei uns melden“, betonte die EWG-Geschäftsführerin.

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