Baumaßnahmen für die beiden City-Häuser mit zwölf Wohnungen schreiten zügig voran

Am Petersilienwasser weht jetzt der Richtkranz

Erklärt den zahlreichen Besuchern die Baumaßnahme: EWG-Geschäftsführerin Birgit Rosenbauer. Foto: Boeckler

EINBECK (boe) – Rund 16 Monate ist es jetzt her, da hatte die Einbecker Wohnungsbaugesellschaft (EWG) bekannt gegeben, aufgrund der steigenden Nachfrage an innerstädtischem Wohnraum am Petersilienwasser zwei sogenannte „Geschwisterhäuser“ mit zwölf Mietwohnungen bauen zu lassen. Nach einer etwa zehnjährigen Baupause wollte man wieder aktiv werden, hatte EWG-Geschäftsführerin Birgit Rosenbauer damals erklärt – am vergangenen Mittwoch wurde nun Richtfest gefeiert. Im Beisein zahlreicher „Zaungäste“ hatte Zimmermann Jörg Kettler den obligatorischen Richtspruch gesprochen und die beiden City-Häuser, die im Herbst und Winter des Jahres bezugsfertig sein sollen, mit einem zerspringenden Schnapsglas geweiht.

Anschließend erinnerte Birgit Rosenbauer noch einmal daran, dass die archäologischen Ausgrabungen am Petersilienwasser im Juni des vergangenen Jahres abgeschlossen werden konnten und im August die Pfahlgründung erfolgte. Bis zum Wintereinbruch konnten noch die Bodenplatten gegossen und die ersten Mauern der beiden Mietwohnhäuser errichtet werden. „Nach der Winterpause konnten die Arbeiten ab März 2017 zügig voranschreiten“, berichtete die EWG-Geschäftsführerin, sodass jetzt Richtfest gefeiert werden konnte. Rosenbauer bestätigte ein großes Interesse an den Mietwohnungen im Herzen Einbecks und dankte den Handwerkern und dem Architektenbüro SHH aus Hildesheim für die bisher geleistete Arbeit sowie den Anliegern der Baustelle für ihre Geduld.

Insgesamt entstehen am Einbecker Petersilienwasser 7 und 9 zwölf Mietwohnungen mit zwei und drei Zimmern mit Terrasse oder Loggia und Wohnflächen zwischen 69 und 116 Ouadratmetern. Zu jeder Wohnung wird ein Pkw-Einstellplatz zur Verfügung stehen. Für die rund 2,5 Millionen Euro teure Baumaßnahme werden verbaut: • 130 Vollverdränger-Bohrpfähle mit insgesamt 1.280 Metern Bohrlänge, • etwa 2.000 Quadratmeter Mauerwerk, • zwei Aufzüge (behindertengerecht) für acht Personen beziehungsweise 600 Kilogramm, • etwa 8.000 Dachziegel, • rund 3.300 Quadratmeter Wandfläche zum Streichen, • etwa 75 Fenster, • rund 9.300 Meter Kabel und Leitungen für Lampen, Steckdosen und Kücheninstallationen, • rund 3.200 Meter Kabel und Leitungen für Antennenanlage, Netzwerk und Sprechanlage, • ein Blockheizkraftwerk (BHKW), unterstützend für Spitzenlasten (Betreiber: Stadtwerke Einbeck).

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