Walter Schmalzried erhält die „Gläserne Eule 2017“

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Bekommt die „Gläserne Eule 2017“ verliehen: Walter Schmalzried.

EINBECK (boe) – Gleich mehrere Änderungen hat es beim diesjährigen Neujahrsempfang der Einbeck Marketing InitiativGemeinschaft in Kooperation mit Einbeck Marketing gegeben. So zum Beispiel mit der PS.Halle einen neuen Veranstaltungsort, mit Dennie Klose einen neuen Moderator und mit dem Leinebergland TV einen neuen Sender, der über den Empfang im Internet-Fernsehen berichten wird. Daneben sorgte ein bewährtes Rahmenprogramm mit Grußworten und einem Vortrag, mit der Verleihung der Gläsernen Eule, mit Musik und einem schmackhaften Imbiss wieder für einen informativen, kommunikativen und vergnüglichen Abend.

Begonnen hatte dieser Abend mit einem Appell von Christoph Bajohr, dem Vorsitzenden der Einbeck Marketing InitiativGemeinschaft. „Lassen Sie uns 2017 gemeinsam die Innenstadt stärken“, erklärte er – „bleiben Sie länger in der City, als es Ihnen die Brötchentaste erlaubt“. In diesem Zusammenhang seien die Umgestaltungen von Neustädter Kirchplatz, von Tiedexer Straße und Marktstraße durchaus willkommen, doch die Zeitachse der kommunalen Planungen mache ihm ein wenig Sorge. „Da muss bald etwas sichtbar werden“, forderte Bajohr, der in seinem Grußwort auch noch einmal kurz auf die gerade erst erfolgte Umstrukturierung der Einbeck Marketing GmbH zu sprechen kam. Jetzt habe der Verein und nicht mehr die Stadt die Mehrheit, während Tourismus und Kulturring wieder allein Aufgabe der Stadtverwaltung seien. Die Einbeck Marketing GmbH werde aber dadurch nicht zur Veranstaltungsagentur reduziert – „die Stärkung des Standortes ist unser Programm“, betonte er. Dem konnte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek nur zustimmen. Sie gab bekannt, dass durch entsprechende Gelder die Umgestaltung der Marktstraße bereits in diesem Jahr in Angriff genommen werden könne. „Zumindest, was die weiteren Planungen betrifft“, ergänzte sie. Bagger würden aber noch nicht zu sehen seien. Auch die Bürgermeisterin blickte auf die Veränderungen bei der Einbeck Marketing GmbH zurück und sagte: „Ich bin mit der Umstrukturierung zufrieden, es gibt viele Schaltstellen.“ Dabei sei es nicht wichtig, „wie wir uns im Hintergrund organisieren, sondern dass die Bürger und Besucher der Stadt im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen“. Mit seinen hervorragenden Unternehmen und leistungsbereiten Einwohnern würde sich Einbeck weiter prächtig entwickeln. Nahtlos weiter im Programm ging es mit der Verleihung der Gläsernen Eule, die diesmal an Walter Schmalzried ging. „Walter Schmalzrieds Handeln und Streben für den Wirtschaftsstandort Einbeck ist außerordentlich“, begründete Bajohr die letztendlich eindeutige Entscheidung der Jury. Schmalzried führe nicht nur das größte Geschäft in Einbeck, sondern würde sich auch immer wieder ehrenamtlich für den Standort einsetzen. Seit 25 Jahren sitze er im Stadtrat und würde in Einbeck noch viele weitere ehrenamtliche Ämter bekleiden. So sei Schmalzried viele Jahre im Vorstand der Werbegemeinschaft aktiv gewesen und habe diese lange geleitet. Außerdem habe der engagierte Einbecker das mittlerweile nicht mehr weg zu denkende Eulenfest ins Leben gerufen. „Das ist zwar nicht auf Anhieb gelungen“, blickte Walter Schmalzried in seiner Dankesrede zurück – schnell sei aber dann ein echtes Stadtfest entstanden, das bei den Einbeckern und ihren Gästen für echte Nachhaltigkeit steht und Jahr für Jahr dafür sorgt, dass auch die Ehemaligen zurück nach Einbeck kommen, um sich mit alten Freunden und Bekannten zu treffen. Für die Zukunft wünschte sich Schmalzried noch mehr engagierte Mitstreiter, die den Weg der Stadt mitgestalten wollen. Zugleich versprach er, dass die Gläserne Eule zuhause einen ganz besonderen Platz bekommen wird und dankte er Ehefrau Waltraud, dass sie ihm immer den Rücken frei gehalten hat. Die Präsidentin der Universität Göttingen, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, referierte anschließend zum Thema „Wissenstransfer aus der Universität in die Gesellschaft“, während verschiedene Sängerinnen und Gruppen der Musikschule M1 für den musikalischen Rahmen sorgten und der abschließende Imbiss Gelegenheit zu interessanten Gesprächen bot.

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