Innenministerium genehmigt Kreisetat samt Zuschusses

„Neue Einsichten“?

EINBECK – Ein Jahr nach der gesellschaftsrechtlichen und strukturellen Neuaufstellung des Einbecker Krankenhauses als Bürgerspital habe sich die Gesamtsituation nicht nur stabilisiert, sondern auch einen erfolgreichen Weg genommen. Das erklärte jetzt der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Dirk Ebrecht in einer Mitteilung.

Nachdem sich Einbecker Bürger als neue Eigentümer engagierten, die Mitarbeiter per Lohnverzicht zur Rettung des Krankenhauses beitrügen und auch der Stadtrat in erheblichem Umfang öffentliche Mittel bereit gestellt habe, sei es mit dem Bürgerspital „stetig aufwärts“ gegangen.

Neben der „anerkannt hohen medizinischen Qualität“ hätten die Menschen aus der Region Einbeck und Dassel dem Krankenhaus „auch aus Überzeugung die Treue gehalten“.

In diesen Tagen sei auch die Genehmigung des Innenministeriums für den Kreisetatplan erfolgt – „zur Überraschung und Freude der Kreistagsabgeordneten inklusive der Unterstützungsleistung für das Bürgerspital“.

„Wir freuen uns, dass das Innenministerium hier zu neuen Einsichten gekommen ist“ und mit dieser Genehmigung das bürgerschaftliche Engagement in Einbeck anerkenne und unterstütze, würdigte der auch als Kreistagsabgeordneter tätige Kommunalpolitiker die Haushaltsgenehmigung in seiner Stellungnahme. Damit sei „eindrucksvoll deutlich“ geworden, dass Stadt und Landkreis an einem Strang zögen, wenn es um die Erhaltung so wichtiger Infrastrukturen in der Region gehe.

Nach Diskussionen um eine Ausfallbürgschaft oder auch direkte Unterstützung in Form eines Zuschusses hatte der Kreistag in den Haushaltsberatungen einstimmig eine Million Euro zur nachhaltigen Unterstützung des Einbecker Bürgerspitals in den Kreishaushalt 2014 eingeplant. Der Beschluss stand damals den Bedenken des niedersächsischen Innenministeriums als Aufsichtsbehörde entgegen.

„Wir wissen, dass unser Bürgerspital auf einem guten und stabilen Kurs ist. Diese zusätzliche Unterstützung stellt gleiches Recht für alle her, da auch andere Kliniken in den vergangenen Jahren nicht unerheblich öffentlich unterstützt worden sind. Auf diesem gemeinsamen Weg geht es ganz klar vorwärts", so Dirk Ebrecht abschließend.

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