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Karl Dreyer (72) ist eingefleischter Biathlon-Fan und hat schon viele Rennen besucht

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Karl Dreyer und seine „Sammlung“: Neben Programmheften und Autogrammkarten hat er sich auch jede Menge Pins, Buttons und sogar eine aktuelle Startnummer besorgt. Von den vielen Fotos ganz zu schweigen. © Foto: Boeckler

MACKENSEN (boe) – In jungen Jahren war er ein begeisterter Fußballer, danach war er als großer Leichtathletik-Fan in ganz Deutschland unterwegs, und heute schlägt sein Herz für den Biathlon-Sport. Wenn es um die spannende Mischung aus Skilanglauf und Schießen geht, dann ist für Karl Dreyer, den viele noch als Ortsbürgermeister von Mackensen oder Mitbegründer des dortigen Sportvereins kennen, kein Weg zu weit. Mehrere Male war der 72-Jährige schon in Oberhof, auf Schalke, in Ruhpolding und sogar im slowenischen Pokljuka dabei und hat die Skijäger an der Strecke oder im Stadion angefeuert. Anfang des Jahres ist Dreyer von der Tourismus GmbH in Ruhpolding für seinen zehnten Besuch mit Urkunde und Anstecknadel geehrt worden.

Angefacht wurde das Biathlon-Fieber bei den Dreyers – Ehefrau Marianne war nämlich auch desöfteren bei den Touren dabei – Anfang der 90er Jahre, als im Mackenser Schützenverein die Idee geboren wurde, mit einem Bus zum Weltcup nach Oberhof zu fahren und sich die (deutschen) Biathleten einmal aus nächster Nähe anzuschauen. „Das war ein tolles Erlebnis“, erzählt Karl Dreyer, „und bildete den Auftakt für weitere Reisen“. Logisch, dass die Mackenser in Oberhof am Rande der Rennen fleißig Autogramme gesammelt und sich anschließend auch ab und zu mal im Partyzelt getummelt haben. Und dabei – so erinnert sich Dreyer – sei dann irgendwie der Kontakt zu Frank Luck, Sven Fischer und Peter Sendel entstanden, „die wir schon kurze Zeit später zu unserem beliebten Sommerbiathlon eingeladen haben“. Diese Verbindung sollte einige Jahre halten, ehe die Gruppe aus dem Raum Dassel die drei Thüringer auch in Ruhpolding getroffen und mit einem Spruchband ganz besonders gegrüßt hat. „Unsere Gruppe wurde dann immer kleiner“, erzählt der ehemalige Ortsbürgermeister und ergänzt, dass die Mackenser dann meistens mit dem Zug nach Oberbayern gefahren sind und unterwegs schön gevespert und Karten gespielt haben, bevor sie in Ruhpolding Quartier bei Familie Hochlechner bezogen und zwischen den verschiedenen Rennen (Staffeln, Sprint und Verfolgung bei den Damen und den Herren) auch Ausflüge nach Inzell, Traunstein oder Bad Reichenhall unternommen haben. Das war beim letzten Weltcup Mitte Januar nicht anders, und auch diesmal waren die Mackenser als Autogrammjäger unterwegs. So konnten sie die Unterschriften von Arnd Peiffer, Simon Schempp und Eric Lesser bei den Herren und von Laura Dahlmeier, Franziska Hildebrand und Miriam Gössner bei den Damen ergattern und haben sich sowohl mit Mitgliedern des Arnd-Peiffer-Fanclubs als auch mit dem Biathleten selber getroffen, den sie als „sehr sympathischen Sportsmann“ kennengelernt haben. „Ohnehin geht es bei den Biathleten wie in einer großen Familie zu“, schwärmt Dreyer, der nun also für seinen zehnten Besuch in Ruhpolding geehrt wurde und auch in Zukunft bei einigen Weltcups im schönen Oberbayern dabei sein möchte. „Vielleicht klappt es ja auch irgendwann nochmal mit einem Rennen in Antholz oder Hochfilzen“, meint der eingefleischte Biathlon-Fan.

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