Zum Jahresbeginn gibt es Neuerungen bei der „Tafel“

BU zum Foto 0401_tafel: Der Einbecker „Tafel“-Laden in der Münsterstraße: Mit Beginn des Jahres 2017 ist der Ausgabetag am Donnerstag von 15.30 bis 17.30 Uhr. Foto: Boeckler

EINBECK (boe) – Bei der Einbecker „Tafel“ wird es mit Beginn des neuen Jahres Veränderungen geben. Statt zweimal in der Woche hat der „Tafel“-Laden in der Münsterstraße nun nur noch einmal pro Woche geöffnet – außerdem gelten für die internen Abläufe und für den Umgang mit den Kunden veränderte (Verhaltens-) Regeln. Diese hatten Thomas Döhrel, Marco Spindler und Ewald Marschler vom Organisations- und Leitungsteam noch im alten Jahr bekannt gegeben.

War die Ausgabe im „Tafel“-Laden bisher immer am Mittwochnachmittag und am Freitagvormittag erfolgt, so wird es mit Beginn des Jahres 2017 nur noch einen Ausgabetag geben, und zwar donnerstags zwischen 15.30 und 17.30 Uhr. Zudem wolle man sicherstellen, dass während der Ausgabe immer jemand vom Leitungsteam vor Ort sei. „Die Ehrenamtlichen sind ein großer Schatz“, betonten Döhrel und Spindler. Man habe aber feststellen müssen, dass die angestrebte Selbstregulierung von Aufgaben nicht laufe, sodass man über Veränderungen nachdenken müsse. Au- ßerdem sei es nach achteinhalb Jahren Einbecker „Tafel“ durchaus an der Zeit, verschiedene Inhalte neu zu regeln. Wie „Tafel“-Koordinator Felix Heise erklärte, soll die Anlieferung weiter von montags bis donnerstags erfolgen. Die Sortierung durch die entsprechenden Teams wird am Montag, Dienstag und Mittwoch vorgenommen. Die Sortierung am Donnerstag erfolgt in Rücksprache mit dem Ausgabeteam vom Nachmittag. Veränderte Arbeitsweisen wurden für den Lagerraum erarbeitet, er wird mit durchsortiertem Obst und Gemüse aufgefüllt, das donnerstags direkt ausgegeben wird. Die Ausgabe, zum Beispiel von Brot und Backwaren, soll vorwiegend in Papiertüten erfolgen, Plastik soll nur noch bei Bedarf zum Einsatz kommen. Die Ausgabe für Helfer und Sammelabholer ist vor der „Tafel“-Öffnungszeit von 15 bis 15.30 Uhr vorgesehen, die Ausgabe erfolgt ausschließlich im Kundenbereich. Für Sammelabholer und Helfer gilt, dass die Abholung nur mit einem „Tafel“-Ausweis möglich ist. Während der Ausgabe soll die Ware möglichst restlos ausgegeben werden – eine Selbstbedienung wird es generell nicht mehr geben. Der Umgang der Mitarbeiter mit den Kunden und auch untereinander soll in Zukunft respektvoll, freundlich und barmherzig sein, und wie das Leitungsteam weiter betonte, sei die Einhaltung der neuen (Verhaltens-)Regeln alternativlos. Man erwarte von jedem, dass die Regeln akzeptiert und gelebt würden. Die bestehenden Teams können weiter zusammenarbeiten, der Dienstplan soll immer einige Wochen im Voraus erstellt werden. „Bei allen Veränderungen gibt es aber auch einen Wunsch, den wir wohl immer haben werden“, gab Döhrel abschließend bekannt und meinte damit den Wunsch nach weiteren Helfern. „Es werden alle gebraucht, die jetzt dabei sind“, sagte er, aber vor allem zusätzliche Fahrer wären gut, um die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen zu können. Auch für weitere Einsatzbereiche werden Freiwillige gesucht, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und umsichtig mitzuarbeiten. Ansprechpartner ist Felix Heise. Die Einbecker „Tafel“ ist über das Gemeindebüro der Kirchengemeinde unter Telefon 05561/72013 oder per Mail an info@einbecker-tafel.de zu erreichen.

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