Umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Löns-Realschule

Landrätin nimmt Baufortschritt in Augenschein

Astrid Klinkert-Kittel und Julia Gottlieb.
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Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (links) setzt sich für den barrierefreien Ausbau des Haltestellenbereichs an der Löns-Realschule ein. Nun nehmen die Landrätin und Baudezernentin Julia Gottlieb den Baufortschritt in Augenschein.

Einbeck/Kreis – Der Landkreis Northeim hat in die Schulgebäude der Löns-Realschule und der IGS Einbeck seit Übernahme der Schulträgerschaft bereits mehr als 10 Millionen Euro investiert. Nun werden weitere rund 4,5 Millionen Euro eingesetzt, um die Löns-Realschule in fünf Bauabschnitten umfangreich umzubauen und zu sanieren. Der Ausbau ermöglicht der Löns-Realschule und der IGS zukünftig die gemeinsame Nutzung der Räumlichkeiten und eröffnet damit beiden Schulen neue Perspektiven.

Der erste und größte Bauabschnitt, der neben der Verwaltung, den naturwissenschaftlichen Räumen und den Kunst-Räumen auch den Bereich des sechsten IGS-Jahrgangs umfasst, wurde planmäßig im Juni 2020 begonnen und Ende Januar 2021 abgeschlossen. Parallel zur Umsetzung des ersten Bauabschnittes wurde im vergangenen Jahr außerdem der Haltestellenbereich zwischen den Schulen barrierefrei ausgebaut. Dieser Ausbau umfasste die Einrichtung von fünf Bushaltestellen mit neuen Wetterschutzeinrichtungen und einer dynamischen Fahrgastinformation. Zudem wurden die Zuwegungen vom Bushaltestellenbereich zum Eingang der Sporthalle der IGS und zum Eingang der Löns-Realschule im Untergeschoss barrierefrei ausgebaut und die Treppenanlagen erneuert. Allein für diese Maßnahme wurden zusätzliche Fördergelder von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) in Höhe von rund 790.000 Euro verbaut. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hatte eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Umsetzung der Barrierefreiheit im ÖPNV zu beschleunigen. „Ich konnte mir vom gelungenen Ausbau am Schulzentrum ein Bild machen. Weitere Schulstandorte werden folgen“, sagte die Landrätin. Da im Zuge des Haltestellenausbaus auch einige Bäume gefällt werden mussten, wurden in diesem Jahr als Ersatz sechs große Eichen und einige Obstbäume an der nordwestlichen Grundstücksgrenze gepflanzt.

Aktuell laufen bereits die Bauarbeiten des zweiten Bauabschnitts, der noch im Juli 2021 abgeschlossen werden soll. Hierbei wird das Untergeschoss mit den Fachunterrichtsräumen umgebaut, sodass ein Musikbereich mit Probenräumen und ein Bühnenbereich entstehen. Im Anschluss beginnen ebenfalls noch im Juli die Arbeiten für die Bauabschnitte drei und vier. Diese beinhalten die Neuerrichtung des Werk- und des Hauswirtschaftsbereichs sowie den Einbau eines Aufzugs und barrierefreier WCs. Die Arbeiten dieser Abschnitte erstrecken sich voraussichtlich bis ins Frühjahr 2022. Abschließend werden 2022 im fünften Bauabschnitt die Halle im Erdgeschoss saniert und die baurechtlichen Anforderungen des Brandschutzes umgesetzt. Um dem erforderlichen Platzbedarf beider Schulen gerecht zu werden, ist zudem ein Anbau an das Bestandsgebäude der Löns-Realschule geplant, für welchen weitere rund 2,85 Millionen Euro bereitgestellt wurden. Der zweigeschossige Anbau entsteht am Hubeweg nördlich des Lehrerparkplatzes und wird im Erdgeschoss einen Besprechungsraum, zwei Büroräume und einen Aufenthaltsraum haben und im Obergeschoss drei allgemeine Unterrichtsräume, einen Gruppenraum und eine Mediathek. Bereits im Herbst 2021 soll mit den Baumaßnahmen des Erweiterungsbaus begonnen werden.

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