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Kreisfeuerwehr baut Celler Lehrgangsstau zuhause ab

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Lehrgang technische Hilfeleistung
Die Arbeiten bei einem schweren Verkehrsunfall erfordern umfangreiches Wissen über den richtigen, aber auch den sicheren Einsatz von technischem Gerät. Das richtige Vorgehen ist deshalb Bestandteil der Ausbildung in Technischer Hilfeleistung. © Konstantin Mennecke / Kreisfeuerwehr

Einbeck / Region – Gelungene Premiere nach über 20 Jahren: Im Landkreis Northeim hat erstmals wieder ein Lehrgang in Technischer Hilfeleistung stattgefunden. „Und das war ein top Lehrgang“, resümierte Kreisausbildungsleiter Tobias Krawietz.  Der Erfolg des Lehrganges sei auch dem Einbecker THW mit seinem Übungsgelände und der Firma Koch Straßen- und Tiefbau mit ihrem technischem Gerät zu verdanken, erklärte Krawietz.  

An drei Wochenenden lernten die 21 Teilnehmenden alles, was ihnen im Feuerwehr-Alltag in Sachen technischer Hilfeleistung begegnen könnte. Der Umgang mit Beleuchtungseinrichtungen, Stromerzeugern, Plasma-Schneidern, Schere und Spreizer und vieles mehr gehörten dazu. „Wir sind sehr zufrieden mit den Lehrgangsteilnehmern, aber auch mit unserem Ausbilderteam, das um viele junge Kameraden verstärkt wurde.“ Mit den neuen Lehrgangsangeboten, dem TH-Lehrgang und im kommendem Monat auch dem Truppführerlehrgang, soll der Lehrgangsstau, der insbesondere durch die Pandemie am Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) in Celle entstanden ist, hier direkt vor Ort abgebaut werden. 

Hintergrund: Die Technische Hilfeleistung nimmt großen Raum im Alltagsgeschäft der Feuerwehren ein. Sei es bei einem schweren Verkehrsunfall, beim Auspumpen von Kellern oder beim Retten von Personen aus Gruben – all diese Arbeiten benötigen ein umfangreiches Wissen über den richtigen, aber auch den sicheren Einsatz von technischem Gerät. Ein Beispiel dafür ist die Rettung von Menschen aus verunglückten Fahrzeugen: Die Tatsache, dass Autos und Lkw immer sicherer werden, stellt die Rettungskräfte vor immer größere Herausforderungen.

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