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Krankenhauslandschaft im Fokus

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Dr. Andreas Kroll Landtagskandidat Wahlkreis 18 Einbeck
CDU-Landtagskandidat Dr. Andreas Kroll für den Wahlkreis 18 wird am Dienstag gemeinsam mit dem sozialpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, MdL Volker Meyer, die Situation in der niedersächsischen Krankenhauslandschaft beleuchten. © Privat

Einbeck / Seesen – Wer im ländlichen Raum wohnt, macht sich vielleicht gegenwärtig Gedanken darüber, ob die medizinische Versorgung gewährleistet werden kann. Die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Krankenhauses Bad Gandersheim und die immer wieder aufkeimenden Personaldebatten in Seesen nimmt der CDU-Landtagskandidat Dr. Andreas Kroll zum Anlass, die Situation in der niedersächsischen Krankenhauslandschaft näher zu beleuchten.

Die Entwicklung im Zeitraum von 2000 bis 2021 hat nach einer Pressemitteilung der CDU Einbeck gezeigt, dass die Anzahl an Betten von 47.740 auf 40.186 abgenommen hat, was etwa 16 Prozent entspricht. Im selben Zeitraum hat sich demnach die Anzahl an Krankenhäusern von 203 auf 170 reduziert. Noch reicht die Kapazität in den niedersächsischen Krankenhäusern aus. Dabei muss jedoch festgehalten werden, dass kleinere Krankenhäuser eine niedrigere Versorgungsqualität aufweisen: Es fehlt an Routine bei Operationen und z.T. an medizinisch-technischer Ausrüstung, und es bestehen Probleme bei der Personalgewinnung.

Hauptziel muss jedoch sein, dass ein verlässliches und gleiches Versorgungsniveau auch in der Fläche gewährleistet wird und nicht nur in Zentren. Dies ist das Hauptziel des Niedersächsisches Krankenhausgesetzes, das am 1. Januar 2023 in Kraft tritt. Die Notfallversorgung gliedert sich in drei Stufen von der Grund- und Regelversorgung über die (überregionale) Schwerpunktversorgung hin zur hochspezialisierten Maximalversorgung. Die ortsnahe Notfallversorgung findet dabei besondere Berücksichtigung, indem jedes Versorgungsgebiet über mindestens ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung verfügen muss, welches vom Wohnort aus in 30 Minuten erreichbar sein muss. In unterversorgten Regionen gibt es außerdem Regionale Gesundheitszentren (RGZ), die eine ambulante fachärztliche Versorgung garantieren sollen.

Zugang zur Online-Veranstaltung unter www.cdu-einbeck.de

Was diese Neufassung genau für die Region Einbeck-Seesen bedeutet, soll am Dienstag, 29. März, um 18.30 Uhr mit dem Landtagsabgeordneten und sozialpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Volker Meyer, sowie mit dem Landtagskandidaten für den Wahlkreis 18 Einbeck, Dr. Andreas Kroll, diskutiert werden. Die Veranstaltung findet online statt, die Zugangsdaten sind auf der Website der CDU www.cdu-einbeck.de zu finden.

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