Lebendig im Lockdown

Junge Linde wächst und sprießt

Drei Frauen Young Art
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Die Angebote der Kinder-Jugend-SoziokulturVilla Junge Linde sowie Impressionen sind auf www.jungelin.de zu finden.

Einbeck - Auch die Junge Linde kann in dem Stillstand, der auf Kulturinitiativen ruht, das Mehr an Zeit für Ideenfindung und Hintergrundarbeiten aufwenden. 

Dazu zählt z.B. die Einrichtung eines professionellen Büros im ersten Stock der Jugendstilvilla, in das möglichst bald das im Aufbau befindliche Jugendparlament Einzug halten soll. Lebendig im Lockdown hält das Haus darüber hinaus die ästhetische Gestaltung durch die Freilegung der über Jahrzehnte immer mehr verdeckten Jugendstilornamentik. Dazu werden neue spannende Jugendprojekte entwickelt und vorbereitet. Seit diesem Monat werden nun auch die YoungART-Kreativtreffen als Onlineformat realisiert. Das beliebte „JuLi-MALWERK“, bei dem abwechselnd unterschiedliche Maltechniken vermittelt werden, startet im März mit dem Comiczeichner Maxim Seehagen bis auf weiteres natürlich digital.

„Mit unseren Angeboten tragen wir dazu bei, gemeinsame Zeit kreativ zu gestalten und bieten einen Mehrwert für Familien. Wir haben hier in ein paar Jahren ein buntes Kreativmilieu aufgebaut, und darauf sind wir stolz, auch wenn momentan alles etwas ungesellig ist“, sagt Patricia M.Keil. Viel Kreativität erfordere auch viele Einfallspinsel: So wird das JuLi-Team ab Februar von Kathi Enders ergänzt, die sich im Bereich der Kreativtreffen sowie Workshops einbringen wird.

„Das künstlerische Gestalten von verschiedenen Dingen und das Arbeiten mit unterschiedlichen Materialien hat mich schon immer begeistert. Und so ergab es sich, dass ich bereits letzten Sommer ein Young Art Treffen leiten konnte und mich ehrenamtlich eingebracht habe. Zudem kam das große Interesse am Einbecker Maler Franz Cestnik, in dessen 100. Geburtsjahr wir uns befinden. So habe ich in der Cestnik Galerie an dem Malenden Schaufenster teilgenommen. All diese kreativen Arbeiten sind für mich eine wundervolle und wertvolle Abwechslung für mich zu meinem eigentlichen Beruf als Physiotherapeutin. Ich bekomme hier die Möglichkeit meine Kreativität auszuleben, Ideen einzubringen in das künstlerische Einbeck und diese vielleicht auch weiter zu tragen an die Jugendlichen der Stadt und sie zu begeistern mit verschiedensten Techniken, Dinge zu gestalten. Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate und die Arbeit in der Jungen Linde“, so Kathi Enders.

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