Nach Insolvenz „über’m Berg“

Internationale Verhandlungen

EINBECK (con) – Zweieinhalb Jahre, nachdem die Einbecker Aluguss GmbH in Insolvenz gegangen ist, scheint das Unternehmen jetzt wieder ganz gut dazustehen und die damaligen Spätfolgen der Wirtschaftskrise von 2008 weitgehend überwunden zu haben. Insolvenzverwalter Johannes Franke von Rechtsanwälte Franke & Franke in Hannover erklärte am Freitag, dass die nun konsolidierte Aluguss 2013 sogar 4,8 Millionen Euro erwirtschaftet habe. „Tendenz steigend“, schrieb er in einer knappen Pressemitteilung. Demnach habe sich die Auftragslage stabilisiert, auch seien Groß-Aufträge aus der Automobilbranche eingegangen. Gegenüber der EULE bekräftigte Franke: „Wir sind über’m Berg.“ Der Insolvenzverwalter strebt einen zeitnahen Verkauf des Alugussteile u.a. für Pkw und Heizungsanlagen fertigenden Betriebes an und steht nach eigenen Angaben bereits mit nationalen und internationalen Interessenten in Verhandlungen. Von den einst 140 Arbeitsplätzen hätten 60 dauerhaft erhalten werden können. Für die Mitarbeiter werde sich durch einen möglichen Verkauf nichts ändern: „Die bestehenden Arbeitsverhältnisse werden kraft Gesetzes vom neuen Inhaber übernommen“, sagte er.

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