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Hilwartshausen, Helau!

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Nach monatelanger Vorbereitung begeisterten die Aktiven der Hilwartshäuser Karnevalsfreunde ihr Publikum mit ihren mitreißenden Darbietungen beim Büttenabend in Dassel.

HILWARTSHAUSEN/DASSEL Zu den Klängen des Narhalla-Marsches marschierten die Aktiven zum großen Büttenabend der Karnevalsfreunde Hilwartshausen in die stimmungsvoll geschmückte Mehrzweckhalle in der Dasseler Lessingstraßen, wo Präsident Axel Freckmann die Gäste begrüßte und das Bayern-Trio das Motto bekannt gab: „Wir sind eine große Familie, wir gehören zusammen, hier ist keiner allein.“

Schon beim Tanz der Garde hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Stühlen. „Raucherpause“ titelte die Rede des vom Hilfe-ich-werde-30!-Blues befallenen Patrick Helmker, der über den quälenden Schüler-Stress durch Facebook, WhatsApp und Twitter sinnierte. Begeisternd auch die Tanzgruppe „Flippies“, die anlässlich ihres Zehnjährigen nach dem Schwarzlicht-Tanz „10 years later“ nicht ohne Zugabe entlassen wurde. Mit „Ich kenn ein Girl am Zuckerhut“ und „Tanze Samba mit mir“ rissen die Kümmerlinge Heike Schuchardt und Frank Bußmann ihr Publikum mit. Als Bauarbeiter kamen die „Zicken de luxe“ daher. Zu „Arbeit ist das halbe Leben“ gehörte der legendäre Presslufthammer-Bernhard genauso wie eine zünftige Brotzeit.

Überraschungsgast war „Donald aus Trumpenhausen“ – Dassels Bürgermeister Gerhard Melching – mit blonder Haarpracht und roter Kappe. Er freute sich besonders über sein „Lauenberg, Helau!“ auf einer Hilwartshäuser Bühne. Hinreißend auch die Tanzgruppe „Mahalo“, die mit „Welcome to the jungle“ ihren Auftritt bestritt.

Minutenlangen Applaus erhielt Günther Hildebrandt für seine Schilderungen aus dem Dorfleben als „Hilwartshäuser Jung“:  Da war der Ortsrat genauso Thema wie die Erziehung von Francesca und Chantal. Dann wurde es ernst: Das Männerballett, „Solling-Elfen“, zog die Pistolen: „Achtung Kontrolle!“ Die Band Sound & Show sorgte nach der Pause für neuen Schwung, so ging es nach ausgiebigem Schunkeln nahtlos über zu „Don Lars“, der seine „Schwingergruppe“ mit der Trillerpfeife an den Barren schickte und so manches herzhafte Lachen erzeugte. „Ein Herz und eine Seele“ – das waren die Kümmerlinge, diesmal als Elfriede und Heini. Die Diavolos tanzten das Thema „Candy-Shop“ in Kostümen in den schönsten Bonbonfarben, die Pussycats dann „Göttlich vertanzt“ zur Musik aus Sister-Act, auch hier forderten die Zuschauer wieder Zugaben. Bei „Er gehört zu mir“ und „Und heut Abend hab‘ ich Kopfweh“ holten Melina Schikorr und Karina Joppe das Publikum von den Stühlen. „Ärztin“ Angela Lotz berichtete von Ärztemangel, Männerschnupfen und Potenzschwäche. Und vor dem großen Finale führte der Auftritt des Bayern-Trios in Lederhosen mit „Annemariechen“ und „Hulapalu“ unweigerlich zur Zugabe „Die immer lacht“. Nach dem Hilwartshäuser Strohmann-Lied und dem letzten „Hilwartshausen, Helau!“ begann die große Polonäse. Im Anschluss wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen weiter gefeiert.

In diesem Jahr ehrte der Vize-Präsident des Karnevalverbands Niedersachsen, Horst Dieter Bieri, verdiente Mitglieder des Elferrates: Maik Nehrbaß, Schriftführer des Vereins, erhielt für elf Jahre den KVN-Verdienstorden in Silber. Andreas Traupe und Uwe Gottsmann sind seit 22 Jahren als Kassenführer bzw. Vize-Vorsitzender dabei. Sie erhielten Verdienstorden in Gold.

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