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Campingplatz für Einbeck

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Besuchen das rund 9 000 Quadratmeter große Areal am Reinserturm (v.l.): Hilmar Kahle (FDP), Herbert richter (Grundstückseigentümer), Marlies Grascha (FDP) udn Alexander Kloss (parteilos).
Besuchen das rund 9 000 Quadratmeter große Areal am Reinserturm (v.l.): Hilmar Kahle (FDP), Herbert Richter (Grundstückseigentümer), Marlies Grascha (FDP) und Alexander Kloss (parteilos). © Gruppe „Liberal und Klar“

Einbeck – Im vergangenen Jahr beantragte die Gruppe „Liberal und Klar“ im Einbecker Stadtrat, dass die größte Stadt im Landkreis künftig auch einen Campingplatz erhalten soll, der neben Flächen für Zelte und Wohnanhänger auch Möglichkeiten für Mobilheime, so genannte Tiny Houses, berücksichtigt. Der Antrag ist ein Baustein des gemeinsamen Gruppenvertrages zwischen der FDP und dem parteilosen Ratsherrn Alexander Kloss.

Der Stadtrat verwies die Initiative zunächst mit Mehrheit in den Fachausschuss für Tourismus und Wirtschaftsförderung. In dessen jüngster Sitzung Anfang Januar überraschte die Stadtverwaltung dann mit der Nachricht, dass die Stadtwerke ihren Wohnmobilstellplatz erweitern werden und daher als Investor für einen Campingplatz nicht zur Verfügung stünden. „Das Engagement der Stadtwerke zeigt, welches Potenzial wir mit unserem Antrag aufgezeigt haben“, freut sich „Liberal und Klar“-Gruppensprecher Alexander Kloss. Gemeinsam mit Marlies Grascha und Hilmar Kahle (FDP) möchte er allerdings künftig in Einbeck auch immer stärker nachgefragte Flächen für Zelte und Tiny Houses sowie für Wohnanhänger schaffen. Diese Zielgruppen legen eher Wert auf eine Lage im Grünen bei gleichzeitiger guter Verkehrsanbindung an die Innenstadt, sind sich die drei Ratsmitglieder sicher. Nun haben sich Grascha, Kahle und Kloss am Reinserturm ein Grundstück angesehen, das durch seine Lage ideale Voraussetzungen für einen Zelt- und Campingplatz bietet. Der Eigentümer Herbert Richter erläuterte bei einem Rundgang die Örtlichkeiten, zu denen auch noch massive Gebäude einer früheren Geflügelfarm zählen und die im Zuge einer Nutzungsänderung möglicherweise zu notwendigen Sanitäranlagen umgebaut werden können. Die Mitglieder von „Liberal und Klar“ haben ihre bei dem Besuch gewonnenen Erkenntnisse bereits an die Stadtverwaltung weitergeleitet. Nun planen die drei Ratsmitglieder die Ansprache möglicher Investoren. 

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