Mit seinem Song „Lass die Sonne rein“ will er Deutschland in Turin vertreten

Frank Sprengelmeier: Unser Mann für den ESC?

Frank Sprengelmeier  auf FUERTE
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„Lass die Sonne rein!“: Frank Sprengelmeier ist überzeugt, dass sein Lied das Zeug für den ESC-Sieg in Turin hat.

Region / Einbeck – Er war Sänger und Statist beim Erfolgs-Musical Anatevka bei den Gandersheimer Domfestspielen, schon Bundespräsident Richard von Weizsäcker sah ihn in dieser Rolle. Er lieferte sich eine „Tortenschlacht“ beim TV-Sender Vox, parodierte Tina Turner, mimte Whitney Houston im SAT-1-Frühstücksfernsehen. Und jetzt zieht es ihn auf die ganz große Bühne: In Turin will Gastronom Frank Sprengelmeier am 14. Mai Deutschland beim European Song Contest (ESC) vertreten, mit seinem Lied „Lass die Sonne rein!“

 „Ich hole den ESC-Sieg wieder nach Hause“, ist der gebürtige Erzhäuser und Wahl-Hildesheimer Frank Sprengelmeier, ein geborener Schillig, sicher. Sein Lied habe das Potenzial, zu siegen. Vermutlich schon im März werden wir wissen, ob er mit „Lass die Sonne rein“ Deutschland beim European Song Contest vertreten wird. Seine größten Kritiker – Vater Dieter und auch Ehemann Andreas – hat Sprengelmeier mit seinem Song jedenfalls auf Anhieb begeistert. „Und das will wirklich etwas heißen“, lacht er.

Mit seiner Bewerbung für den European Song Contest 2022 sei alles sehr schnell gegangen, erzählt Sprengelmeier glücklich. „Es sollte wohl alles so sein, es hat einfach alles gepasst.“ Weil er keinen Song hatte, hatte er bei der Komponistensuche sein Glück via Social Media versucht und gleich bei der ersten Zusendung gewusst: Hier stimmte es von der ersten Note an. Bei der Melodie seien ihm vor Glück die Tränen in die Augen geschossen, der Text dazu sei schließlich nur so aus ihm herausgesprudelt, so gerührt und inspiriert sei er gewesen. Schließlich sollte auch die Chemie mit den Komponisten Charly McTwice und Pete Peasant (Little Earwigs) stimmen: „Wir hatten das Gefühl, als wenn wir uns schon ewig kennen würden.“ Kurzerhand wurde der Song in deren Studio in Darmstadt eingesungen und das fertige Werk fristgerecht eingeschickt. Es war eine Sache von wenigen Tagen. 

 Die Teilnahme am Song Contest sei immer sein Traum gewesen, schwärmt Frank Sprengelmeier. Eine Gesangsausbildung sei ihm zwar verwehrt geblieben, aber er habe neben seinem früheren Beruf als Einzelhandelskaufmann immer Musik gemacht, sogar Tanz- und Partymusik im Duo. „Und jetzt habe ich mich beworben, um zu gewinnen!“, sagt der 48-Jährige selbstbewusst. Als einen prominenten Befürworter seines ehrgeizigen Vorhabens weiß er u.a. schon mal Schauspieler und Travestiekünstler „Lilo Wanders“ an seiner Seite. Frank Sprengelmeier möchte mit seinem Lied im Turiner Pala Olimpico an den Erfolg von 2010 anknüpfen: Damals hatte die Hannoveranerin Lena Meyer-Landrut mit ihrem Hit „Satellite“ gewonnen und den European Song Contest nach Deutschland geholt.

 „Lass die Sonne rein“ habe das Zeug zum Siegen, freut sich Frank Sprengelmeier. Es sei ein „richtig schönes Lied“, ein „wunderschöner Song“, der mit seiner Botschaft gerade in der heutigen Zeit angesagt sei und die Menschen in der ganzen Welt anspreche: Ein Song, der „Danke“ sage an das Leben, an das Universum. Es sei jetzt einfach an der Zeit, Positives zu zeigen, etwas fürs Herz, für Aufmunterndes, Zeit für mehr Lebensfreude eben.

Sein Bewerbungsvideo bei YouTube: https://youtube.com/channel/UCYLVXl8yxhn10gYJti0t_4g, bei Facebook:
https://www.facebook.com/frank.sprengelmeier.7 und bei Instagram: https://www.instagram.com/frank_sprengelmeier.

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