FDP: Nicole Langer geht ins Rennen

Die Rede des Bundesvorsitzenden hat sie überzeugt: Die Kandidatin des Bundestagswahlkreises 52, Nicole Langer, mit ihrem Kreisvorsitzenden, MdL Christian Grascha aus Einbeck.

REGION Die Freien Demokraten im Wahlbereich Goslar, Osterode und Northeim schicken Nicole Langer (43) aus Markoldendorf als Direktkandidatin für die Bundestagswahl im September ins Rennen.

Die selbstständige, verheiratete Kostümbildnerin steht dafür, dass die Werte der Freien Demokraten wie Selbstbestimmung in allen Lebenslagen, Vorankommen durch eigene Leistung und vor allem die Chancengleichheit weder soziale Schicht noch Einkommensklassen kennen: „Ich möchte zeigen, dass die FDP für viel mehr Bereiche eine sehr gute, politische Alternative bietet als vielen Menschen bekannt ist. Gerade auch in den sozialen Bereichen ist es wichtig, dass der Staat die Menschen unterstützt, um wieder ein selbstständiges Leben zu führen, anstatt sie zu bevormunden oder zu bremsen.“

Nicole Langer ist erst seit kurzem FDP-Mitglied. Im entscheidenden Wahljahr mit einem politischen Neuling für den Wahlkreis 52 ins Rennen zu gehen, zeigt nach FDP-Angaben, wie ernst es die Liberalen mit ihrer Überzeugung meinen, „jeder Mensch kann etwas bewegen“. Viele trügen die Sehnsucht in sich, ihrem Leben eine eigene Richtung zu geben, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und ihren Traum zu leben. Nicole Langers Entscheidung, sich zur Wahl zu stellen, sei erst wenige Tage vor der Wahlversammlung bei einer Rede des Bundesvorsitzenden Christian Lindner gefallen.

Christian Grascha, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes im Landkreis Northeim: „Die Bundestagswahl wird eine historisch wichtige Wahl für die FDP.“ Die Liberalen hätten die Zeit, in der sie nicht im Bundestag vertreten waren, zur Erneuerung ihrer Partei genutzt. Jetzt sei es an der Zeit, dass es wieder eine liberale Stimme im Bundestag gebe, „die gegen die grüne Hegemonie aller im Bundestag vertretenden Parteien“ aufstehe: „Politik mit dem Zeigefinger, die zu mehr Planwirtschaft und Gleichheit führt, wird unserem Land nicht guttun.“

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