Storchenvater Bernd-Jürgen Schulz: Trotz widriger Witterung gute Ergebnisse in den Nestern

Erste Storchenküken beringt

Die ersten Storchenjungen haben ihre Ausweise für ihr künftiges Storchenleben erhalten. Die drei Immenser Küken (Foto) tragen die Ringe DEW - 6 T 608 bis 6 T 810. In Salzderhelden wurde der Nachwuchs mit den Ringen DEW-6 T 805 bis DEW - 6 T 807 versehen. Foto: Schulz

REGION Premiere für Einbecks langjährigen „Storchenvater“ Bernd-Jürgen Schulz: Am Freitag vergangener Woche beringte er als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Vogelwarte Helgoland Storchenküken dieses Jahrgangs erstmals selbst. In den Nestern in Salzderhelden und in Immensen fand er je drei gut entwickelte Küken. Demnächst beringt er die Jungen in Hollenstedt und Ellensen.

Die Störche seien in diesem Jahr sehr früh aus ihren Winterquartieren zurück gekehrt, hat er beobachtet, dennoch habe sich die erste Eiablage sehr verzögert: Üblicherweise komme es nach zehn bis zwölf Tagen zur ersten Eiablage. In diesem Jahr habe sich das kalte Wetter jedoch negativ ausgewirkt. Mit jeweils drei Jungen im Horst sei allerdings trotz der widrigen Wetterverhältnisse ein „sehr gutes Ergebnis“ erzielt worden, freut sich Schulz. Auch im Sülbecker Storchenhorst sitzen drei Küken. Das erste Storchenküken dort war am 28. April geschlüpft, drei weitere folgten. Allerdings entfernte ein Elternteil ein zurück gebliebenes Junges am vergangenen Mittwoch aus dem Nest. In den weiteren Horsten – in Ellensen, Markoldendorf, Wiebrechtshausen, Wolbrechtshausen, Langenholtensen und auch in Katlenburg-Lindau ­ – sind kürzlich oder erst am vergangenen Wochenende Storchenküken aus den Eiern geschlüpft.

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