Kinder vom Gartenfieber gepackt

Einbecker Lions spenden für Schulgarten

Schulklasse mit Lehrerinnen und Lions Scheck
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Die Liebe zur Natur entdecken: Das ist ein Ziel des Projektes von Klassenlehrerin Susanne Wille (l.). Im Bild mit Lions-Präsident Albrecht Koch (r.), Dr. Wolfgang Scharnefsky und Schulleiterin Petra Bayer.

Einbeck – Die Einbecker Lions haben jetzt das Schulgarten-Projekt der Geschwister-Scholl-Schule mit 750 Euro bedacht.

Lions-Präsident Albrecht Koch und der für das Kinder- und Jugendprogramm Klasse 2000, Kindergarten plus und Lions Quest zuständige Dr. Wolfgang Scharnefsky besuchten dazu die Drittklässler von Klassenlehrerin Susanne Wille: Die Jungen und Mädchen hatten sich bereits der zweiten Klasse um den Garten gekümmert und sind förmlich vom „Gartenfieber besessen“. 

Da wurden Beete angelegt und gepflegt, wurde Lebensraum für Wildbienen geschaffen, dass hier sogar vier Wildbienen-Arten in eigens ausgelegten Brutröhren brüteten. Außerdem wurde ein Phänologischer Kalender im Flur aufgehängt, damit die MitschülerInnen mitverfolgen können, was da gerade im Schulgarten blüht, wächst und gedeiht bzw. kreucht und fleucht.

Die Kinder waren sichtlich stolz, ihren Gönnern den schönen Garten präsentieren zu können, den sie auf einem Stück des Beton-Schulhofes der ehemaligen Hauptschule angelegt haben. Susanne Wille ist es ein Herzensanliegen, dass die Kinder ihre Liebe zur Natur entdecken und erfahren, woher die Lebensmittel kommen. Und wenn vielleicht später auch nur wenige die Gartenleidenschaft beibehielten, so sei doch jeder Quadratmeter mehr, auf dem es blühe, wichtig für die Insektenwelt.

Lions-Präsident Koch lobte die Kinder für ihr Engagement. Es sei eine Freude, dieses sinnvolle Projekt zu unterstützen, das Umwelt, Ernährung und Gesundheit in den Fokus stelle und einen positiven Einfluss auf  die Entwicklung der Kinder habe.  Während des Shut-downs hatte Susanne Wille den Jungen und Mädchen selbst gesammelte Kürbis-Samen nach Hause geschickt, damit sie beobachten konnten, wie die Saat aufgeht. „Die Natur“, sagt sie, „hat uns in dieser Zeit Halt gegeben“.

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