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Marcus Seidel soll Nachfolge Priesmeiers im Bundestag antreten

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Der Kandidat der SPD: Gerührt nimmt Marcus Seidel (r.) die Glückwünsche des Unterbezirksvorsitzenden Uwe Schwarz entgegen. Von den 143 abgegebenen Delegiertenstimmen entfielen 74 auf den Einbecker Sozialdemokraten.

REGION Die SPD-Delegierten haben den Einbecker Marcus Seidel zum Bundestagskandidaten der SPD im Bundestagswahlkreis Goslar-Northeim-Osterode bestimmt. Der 52-jährige Seidel setzte sich gegen seine sozialdemokratischen Mitbewerber Dr. Andreas Philippi (Herzberg) und Jürgen Horst (Nörten-Hardenberg) durch.

Nach dem überzeugenden Votum der Sozialdemokraten soll Seidel am 24. September für die Bundestagswahl antreten. Bei der Wahlkreiskonferenz in Katlenburg erzielte er bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit: Auf den Einbecker entfielen 74 der 143 abgegebenen Delegiertenstimmen, auf Dr. Andreas Philippi 45 und auf Jürgen Horst 23 Stimmen.

Die SPD hatte ihren Bundestagskandidaten im Wahlkreis 52 in einem offenen und transparenten Verfahren ausgewählt, in dem sich die Kandidaten zuvor in mehreren Regionalkonferenzen den SPD-Mitgliedern vorstellen konnten.

Die SPD habe mit Marcus Seidel einen Bundestagskandidaten gewählt, der für die klassischen sozialdemokratischen Werte von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität stehe, hieß es. Gerade auch die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land lägen ihm am Herzen.

Marcus Seidel betonte, dass die SPD mit Martin Schulz „endlich“ dabei sei, „die Fehler der Agenda 2010“ zu korrigieren und so Kernkompetenz zurück zu gewinnen.

Der SPD-Unterbezirk freue sich nach eigenen Angaben über das „tolle Ergebnis“ für seine beiden Bewerber um die Bundestagskandidatur und über die Nominierung von Marcus Seidel: „Natürlich werden wir ihn in den kommenden Monaten im Wahlkampf mit allen Kräften unterstützen“, so der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck, Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz. „Unser klares Ziel ist es, den Wahlkreis wieder direkt zu gewinnen und so auch unseren Beitrag dazu zu leisten, dass Martin Schulz Bundeskanzler wird. Wir werden verstärkt direkt mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt treten und versuchen, sie von unseren Kandidaten und unserem Programm zu überzeugen. Populismus und vor allem demokratiefeindlichen Tendenzen erteilen wir eine klare Absage. Hier haben alle demokratischen Parteien eine gemeinsame Aufgabe.“

Die SPD habe den Anspruch, gerade auch in turbulenten Zeiten die verlässliche und seriöse politische Größe zu sein, die für die Interessen der breiten Bevölkerung stehe, betonte Uwe Schwarz abschließend.

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