„Ein Prozent der Bevölkerung besitzt 3,6 Billionen Euro“

Die Linke: Vermögensabgabe jetzt!

Portrait Victor Perli Die Linke Bundestag
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Politikwissenschaftler und MdB Victor Perli informiert über die Vermögensabgabe.

Einbeck – Die Partei Die Linke. fordert eine Vermögensabgabe für Milliardär:innen. Ein Online-Workshop soll darüber aufklären. 

„Die bisherigen Krisen wurden immer auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen“, so die Kreisvorsitzende Eva Brunnemann. „Das kann so nicht weitergehen.“ Armut und Ungleichheit seien schon jetzt unerträglich. Weiterer Sozialabbau, Privatisierung und der Verkauf des „Tafelsilbers“ der Kommunen, die mit dem Rücken zur Wand stehen, würden folgen, „wenn wir nicht gegensteuern“. Angesichts der Krise drohten „nie dagewesene Kürzungshämmer“ für Kommunen, Länder und den Bund. Dazu dürfe es nicht kommen. Es hätte verheerende Folgen auch für die Demokratie: Je bedrohlicher die Situation, desto lauter würden die Rufe nach autoritären Antworten... Ein Prozent der Bevölkerung besitze 3,6 Billionen Euro. Bei einem Satz von zehn Prozent könnte der Bund bis zu 360 Milliarden Euro einnehmen und hätte somit einen großen Teil der Krisenkosten wieder ausgeglichen, meint die Partei.

Im Rahmen eines Online-Workshops zum Vermögensabgabe-Konzept der Partei Die Linke. informiert ihr Sprecher der Bundestags-Fraktion für Umverteilungspolitik und Mitglied im Haushaltsausschuss, Victor Perli, am 26. Februar ab 19 Uhr darüber, wie das Konzept der Linksfraktion genau aussieht, was den Unterschied zwischen der Vermögensabgabe und einer Vermögenssteuer ausmacht, was die große Mehrheit davon hat und was sozialökologischer Umbau bedeutet. Interessierte wenden sich an Eva Brunnemann unter ebrunnemann@posteo.de. Sie erhalten die Zugangsdaten und Hilfe bei Schwierigkeiten mit der Technik. 

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