Neues Baugebiet am Rennebergsweg

„Die Entscheidung war goldrichtig“

Baugebiet Rennebergsweg CDU Stadtverband Ortstermin
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Ortstermin der Dasseler CDU in Markoldendorf. Der Run auf die Grundstücke ist groß. (3. v. l.) Bürgermeister-Kandidat Elias Kreuzinger, Stadtverbandsvorsitzender Joachim Stünkel (M.) und Bauausschussvorsitzender Günther Kelter (r.).

Dassel/Markoldendorf – Als Projekt mit Modellcharakter für alle Dörfer im Stadtgebiet von Dassel betrachtet der CDU-Stadtverband das neue Baugebiet in Markoldendorf. Lange habe die CDU darum gekämpft, Neubauflächen im Bereich der Stadt Dassel bereit zu stellen, doch es habe Jahre gebraucht, bis sich die Christdemokrat:innen mit ihrem Ansinnen gegen den „anfänglichen Widerstand der SPD“ hätten durchsetzen können. Maßgeblich geholfen habe letztlich der Markoldendorfer Ortsrat. Und es habe sich herausgestellt, dass die Entscheidung goldrichtig war.

Bei einer Ortsbesichtigung anlässlich der Erschließungsarbeiten im ersten Bauabschnitt im neuen Baugebiet am Rennebergsweg erläuterte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende, Dasseler Ratsherr und Northeimer Kreistagsabgeordnete Joachim Stünkel, warum die Entscheidung für das Neubaugebiet im Flecken „genau richtig“ gewesen sei. Schließlich habe sich der Erfolg schnell eingestellt: Von den 54 Bauplätzen, die in insgesamt drei Bauabschnitten erschlossen werden sollen, seien im ersten Bauabschnitt von 16 Plätzen aktuell 15 zugesagt; die Kaufverträge würden schon in Kürze abgeschlossen. Für Grundstücke im zweiten und dritten Bauabschnitt lägen der Stadt Dassel bereits „verbindliche Reservierungen“ vor.

„Ohne die Ortskerne aus dem Blick zu verlieren, brauchen wir attraktive Bauplätze im Stadtgebiet, um Bauinteressenten die Möglichkeit zu geben, den Wohnsitz im Stadtgebiet Dassel zu nehmen“, betonte Stünkel. Darin seien sich die Fraktionsmitglieder einig. Neubürger:innen und junge Familien sicherten die Infrastruktur in der Stadt, angefangen von den Kindergärten und Schulen bis hin zum Einzelhandel und der ärztlichen Versorgung. Stünkel betonte, dass die Stadt Dassel wieder wachsen müsse: „Wir müssen wieder über 10 000 Einwohner kommen.“

CDU-Bürgermeister-Kandidat und Wahl-Dasselaner Elias Kreuzinger bestätigte den Trend, das insbesondere junge Familien bezahlbare Grundstücke in attraktiver Lage suchen und den ländlichen Raum gerade angesichts der Erfahrungen unter Pandemie-Bedingungen wieder favorisieren. Wenn darüber hinaus die Anbindung  und Infrastruktur stimme und Home-office möglich sei, spreche das nur für den Standort. Mit dem Stadtverband war Kreuzinger einig, dass die Stadt Dassel noch mehr Baugebiete ausweisen sollte, um junge Menschen in die Mitte Deutschlands (und damit nach Dassel) zu ziehen.

Auch Günther Kelter, Vorsitzender des Bau-, Planungs-, Sanierungs- und Umweltausschusses der Stadt Dassel, freute sich, dass das Baugebiet nun realisiert wird. Er unterstrich, dass Bauwillige aufgrund dessen, dass die Stadt Erschließungsträgerin sei, hier ausgesprochen günstige Baugrundstücke vorfänden: Die Preise seien „äußerst attraktiv“. Inklusive Erschließung würden sie voraussichtlich nicht über 80 Euro pro Quadratmeter kommen. Darüber hinaus entsprächen Grundstücksgrößen zwischen 600 und 900 Quadratmetern genau den heute nachgefragten Größen. Dass sich seinerzeit kein privater Erschließungsträger gefunden habe, komme nun Bauwilligen zugute. Gerade erstellten WAZ Solling und die EAM die Ver- und Entsorgungsleitungen im Baugebiet, im Anschluss daran werde die Firma Schuchart die Baustraße anlegen: „Wir sind immer froh, wenn Aufträge an die heimische Wirtschaft vergeben werden.“ Ab Spätsommer könnte dann schon das erste Grundstück bebaut werden.

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