Zirkus Charles Knie plant auch in diesem Sommer sein „Circus-Land“

Den Mut nicht verloren

Sascha Melnjak (rechts) und Mirjan Mavriqi.
+
Sind optimistisch, dass es auch in diesem Sommer ein „Circus-Land“ geben wird: Sascha Melnjak (rechts) und Mirjan Mavriqi.

Volksen – Seit fast 16 Monaten keine Vorstellung mehr, dann im Sommer mit dem „Circus-Land“ samt Varieté zwar eine erfolgreiche Ersatzveranstaltung, aber gleich im Anschluss die Absage des „Winter-Wunderlandes“ – und nun erneut die Ungewissheit, wann und wie es weitergehen soll. Zirkus Charles Knie hat wahrlich keine einfache Zeit hinter sich, und trotzdem hat das Team um Direktor Sascha Melnjak den Mut nicht verloren und will auch in diesem Sommer die zirkusfreie Zeit mit einem kleinen Freizeitpark und viel Programm für Jung und Alt überbrücken.

„Für eine Neuauflage unseres im vergangenen Jahr hervorragend angenommenen Circus-Landes mit Sommer-Varieté sind wir auf jeden Fall schon gut vorbereitet“, sagt Melnjak und verspricht neben den eher traditionellen Inhalten wie Streichelzoo, Riesenrutsche, Safaribahn und Blumengarten auch einige neue Highlights wie tanzende Wasserfontänen, einen bunten Indoor-Spielplatz oder eine liebevoll angelegte Bauernhof-Landschaft. „Mehr wollen und können wir jetzt noch nicht verraten“, meint der Zirkusdirektor – auf jeden Fall könnte es rund um das Winterquartier in Volksen auch in diesem Sommer wieder eine schöne Zeit mit vielen Besucherinnen und Besuchern geben, wenn Corona es zulässt.

Ungebrochen optimistisch zeigt sich Melnjak auch, wenn es um die weiteren Pläne von Zirkus Charles Knie geht. „Wenn alles gut läuft und wir wieder ohne Einschränkungen reisen können, wird es auch die nächste Tournee geben“, meint der Zirkusdirektor und hat für 2022 auch schon die Gastspielorte im Kopf. Premiere wäre am 11. März in Einbeck. Vorher – nämlich von Dezember 2021 bis Januar 2022 – gebe es noch den Weihnachtscircus in Heilbronn und Offenburg, und hier würde der Kartenvorverkauf schon ganz ordentlich laufen. Doch zurück zum Winterquartier in Volksen: Hier wurden die vergangenen Monate nach der Absage des „Winter-Wunderlandes“ vor allem dazu genutzt, um kräftig aufzuräumen, um die Lastwagen und die Baumaschinen zu warten und gegebenenfalls auch frisch zu lackieren, um einen neuen Bürowagen einzurichten, um den Indoor-Spielplatz vorzubereiten und um sämtliche Pflanzen aus dem Winterschlaf zu holen. Die Versorgung der etwa 60 Tiere zählt ebenso zu den Aufgaben der zwölf Mitarbeiter, die im Winterquartier tätig sind.

„Die staatlichen Überbrückungshilfen haben uns in dieser schweren Zeit natürlich sehr geholfen“, erklärt Melnjak, der die zirkusfreie Zeit nicht nur dazu genutzt hat, um neue Pläne für seinen Zirkus zu schmieden, sondern der es mitunter auch genossen hat, im gemütlichen Volksen einmal entspannen oder mit seinen Hunden im Leinetal ausgiebige Spaziergänge unternehmen zu können. boe

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare