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„Das sollte uns zu denken geben!“

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Dr. Marion Villmar-Doebeling, Dr. Hartwig Lorenz, Sascha Sänger, Marlies Grascha, Geschäftsführer Artur Weidelich, FDP-Gast Hugo Burkhard und Hans-Günther Dankert
Einbecks FDP-Vorsitzende Dr. Marion Villmar-Doebeling, Dr. Hartwig Lorenz, Sascha Sänger, Marlies Grascha, Geschäftsführer Artur Weidelich, FDP-Gast Hugo Burkhard und Hans-Günther Dankert. © FDP Einbeck

Einbeck – Die Einbecker FDP hat jetzt die Firma Reichenbach Wirkstoffe am Köppenweg besucht. Firma Reichenbach ist ein mittelständisches Unternehmen mit 50 Mitarbeitenden, in dem im wahrsten Sinne des Wortes viele Fäden zusammenlaufen.

Seit 1951 produziert das Unternehmen in Einbeck Stoffprodukte für die Automobilindustrie sowie für Matratzenhersteller und Hersteller von Teststoffen. Geschäftsführer Artur Weidelich und der in zwei Jahren die Geschäftsführung komplett übernehmende Sascha Sänger begrüßten die Freien Demokraten und gaben eine Einführung in die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Sie erläuterten die Arbeitsprozesse und sprachen die anstehenden  Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft an.

Anschließend führten Weidelich und Sänger die Liberalen in zwei Gruppen durch ihren Maschinenpark. Vor Ort konnten sich die Liberalen ein Bild der Lagerräume sowie der Produktionsräume machen. Hochmoderne Rundstrickmaschinen produzieren in diesen Hallen verschiedenste Stoffprodukte, die u.a. auch nach Übersee transportiert werden. Je nach Kundenwunsch werde ein exklusives Produkt aus dem jeweils am besten passenden Faden entwickelt. Details der Akquise, der Produktion sowie des beeindruckenden Bügelvorgangs der jeweiligen Stoffrolle wurden erklärt. Spätestens bei diesem Rundgang durch den Maschinenpark wurde jedem FDP-Mitglied klar, dass bei diesen Prozessen viel Energie benötigt werde. Die Effizienz und Produktivität ihrer Firma sei, so Weidelich und Sänger, Garant für ihren weltweiten Erfolg.

Besorgt über weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft

Ebenso erfreut berichtete Sascha Sänger über eine unlängst geschmiedete Kooperation mit dem Einbecker Blaudruck. Trotz der Erfolgsbilanz ihres Unternehmens äußerten sich Weidelich und Sänger besorgt in Bezug auf die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Weidelich nannte drei Begriffe, die seit 2020 wie ein Damokles-Schwert über der deutschen Wirtschaft pendeln: Corona, Krieg in der Ukraine und die Gaskrise. Die Tatsache, dass diese drei Komponenten sich schon in den nächsten Wochen und Monaten gegenseitig massiv verstärken könnten, bereite beiden Grund zur Sorge. Beide sahen die Bundesregierung in der Pflicht, die deutsche Wirtschaft auch weiterhin mit der notwendigen Energie zu versorgen, denn nur sie sei Garant für die Versorgung der Menschen aufgrund der Funktionstüchtigkeit der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig sehe man sich als Unternehmer mit immer zahlreicheren Restriktionen und bürokratischen Hürden konfrontiert, u.a. von der Europäischen Union. Diese reduzierten, so Weidelich und Sänger, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, insbesondere in Relation zu den USA und China. Werde hier die deutsche Wirtschaft mehr und mehr reglementiert, hätte sich die Wirtschaft der Bundesrepublik in einigen Jahren von der ersten Liga im internationalen Vergleich verabschiedet. „Das sollte uns allen zu denken geben“, betonte die Ortsvorsitzende der FDP-Einbeck, Dr. Marion Villmar-Doebeling.

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