„Schön, dass Sie da sind!“

Charmeoffensive zu Knöllchen soll Touristen überraschen

Anschreiben für falschparkende Touristen in Teltow
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Mit einem solchen Anschreiben (wie hier in Teltow) könnte die Stadt bei Falschparkenden trotz Knöllchens in positiver Erinnerung bleiben.

Einbeck – Mit einer Charmeoffensive will das Einbecker Ratsmitglied Alexander Kloss den Umgang der Stadt mit auswärtigen Falschparkern verbessern und die Ordnungsbehörde sozusagen als Botschafter der gastgebenden Stadt etablieren.

Davon verspricht sich bei den Gästen trotz „Knöllchens“ nicht nur eine positive Erinnerung an ihren Besuch in Einbeck, sondern auch ein möglicherweise überregionales Medienecho. Denn nach seinen Recherchen gibt es in keiner Stadt zusätzlich zum Strafzettel Handzettel mit Stadtplan, in dem die wichtigsten Parkplätze und Parkhäuser markiert sind, öffentliche Toilettenanlagen und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.  

Die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes sollten bei ihren Kontrollgängen mit der Dreingabe ausgestattet werden, die die Falschparkenden auch direkt ansprechen soll: „Lieber Gast! Wir freuen uns, dass Sie Einbeck besuchen! Leider haben Sie an dieser Stelle den falschen Parkplatz ausgesucht. Wir dürfen aufgrund der Gleichbehandlung auch bei Ihnen als vermutlich ortsunkundiger Person leider keine Ausnahme machen und müssen Ihnen die Verwarnung ausstellen. Damit Sie unsere Stadt dennoch in positiver Erinnerung behalten, fügen wir dem leider unvermeidlichen Knöllchen noch einen kleinen Stadtführer sowie einen Lageplan der kostenfreien und gebührenpflichtigen Parkplätze und Parkhäuser in der Innenstadt bei. Schön, dass Sie hier sind!“

Einen entsprechenden Antrag hat Kloss bereits für die Ratssitzung im März gestellt.

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