Stromauto-Vergleichsfahrt

E-Cannonball lautlos in Einbeck

Mini Stromer mit zwei Männern und Duplo Figur Euronics XXL Einbeck
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E-Cannonball 2020 als Rallye für reine Stromfahrzeuge mit der einzigen Sonderprüfung in Einbeck.

Einbeck - 60 reine Stromautos, 600 Kilometer vom Berliner Gürtel bis nach Moers am Niederrhein und die einzige Rallye-Sonderprüfung in Einbeck - bei der exklusiven Vergleichsfahrt E-Cannonball 2020 haben 120 Teilnehmer mit den besten Stromern auf vier Rädern gezeigt, welche Reichweiten mit den neuen handelsüblichen Elektromobilen drin sind dank moderner Batterien und gefühlvoller Gasfüße.

Anders als beim Ur-Cannonball 1914 gegen die amerikanische Eisenbahn, anders als bei den doch illegalen Kontinentalrennen, zu denen die US-amerikanische Fachzeitschrift Car & Drive schnelle Amateure aufgerufen hat, geht es beim inzwischen dritten E-Cannonball nicht nur um Tempo und Vorsprung vor der Polizei wie in den Hollywood-Streifen mit Burt Reynolds und Pontiac TransAm, sondern ganz wirklichkeitsnah um den praxisgerechten Test der frei verkäuflichen Stromfahrzeuge von Audi, BMW, Mini, Honda, Kia, Hyundai, Jaguar, Mercedes, Nissan, Opel, Peugeot, Volvo-Polestar und Volkswagen.  Neu dabei und mit dem Euronics-Rallyeteam als klarer Favorit auf den Gesamtsieg ist der brandaktuell in Deutschland vorgestellte Aiways U5 am Start. Den geräumigen Fünftürer mit gutem Komfort, viel Stauraum und reichlich Fahrspaß bekommen energiebewusste Autokäufer ab Mitte Oktober direkt bei Euronics XXL am Altendorfer Tor 20, wie Euronics-Chef Jörg Thye beim E-Cannonball verrät. Nur in Einbeck und 41 anderen XXL-Filialen werden die Neukonstruktionen mit frischem Design angeboten und für aufregende Probefahrten aufgeladen. Im Oktober kommt der Vorführwagen zu Euronics Einbeck, freut sich Petra Thye und schwärmt vom Fahrerlebnis im Aiways U5. Der formelegante Mehrzweckwagen aus dem Reich der Mitte leistet 190 PS reine Stromenergie und muss erst nach über 400 Kilometern Strecke an die Stromdose. Normal kostet der Vollstromer U5 ab 38.000 Euro. Dank Staatsförderung, gesenkter Mehrwertsteuer und Herstellergratifikationen, schwärmen Petra und Jörg Thye, schnappen clevere Kunden den neuen Strom-Chinawagen für unter 30.000 Euro. Die Werkstattwartung erfolgt bei ATU Northeim. Unterdessen rollen die Cannonball-Stromer nach und nach bei Euronics XXL ein, die Fahrer steigen aus für die Foto-Sonderprüfung und präsentieren sich in den Interviews mit Moderator Dennis Witthus und Oliver Krüger vom Organisationsteam. Die Cannonballer fahren vor mit knuffigen Eigenbauten wie umgebauten Strom-Käfern oder dem originell umgebauten Batterie-Caddy-Pritschenwagen aus der Hero-Klasse oder den neusten Modellen der großen und internationalen Hersteller, die in ihren jeweiligen Leistungsklassen fahren. Als erste Stromerin rollt Tina Wüstefeld aus Echte mit ihrem Hyundai Ioniq auf den Hof und schmiert Stullen im Kofferraum. Noch letztes Jahr ist sie mit Partnerin Susi Sorglos auf die Cannonball-Strecke gerollt - diesmal will die Altämter Fahrerin mit Alternativantrieb Applaus spenden und etwas zusätzliche Energie. Dann rollen bald die E-Topmobile von Daimler, Jaguar, Audi und Porsche ein. cmf

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