Kommunalpolitikerinnen machen mit bei der „Aktion Autotausch“

Benziner gegen Stromer getauscht

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Hätten den VW e-up! am liebsten behalten: Eunice Schenitzki (rechts) und ihre Ratskollegin Gitta Kunzi, hier mit ihrer Enkeltochter Lara-Luise.

EINBECK (boe) – Normalerweise ist Hullersens Ortsbürgermeisterin Eunice Schenitzki mit einem alten Audi 80 unterwegs. Doch jetzt hat sie – genau wie ihre Ratskollegin Gitta Kunzi aus Dörrigsen – ihren Benziner für eine Woche gegen einen Stromer getauscht, hat sämtliche Fahrten mit einem 80 PS starken VW e-up! zurückgelegt und ausnahmslos positive Erfahrungen gesammelt.

„Am liebsten hätten wir das Auto behalten“, waren sich die beiden Kommunalpolitikerinnen einig, als die „Aktion Autotausch“ von „schaufenster elektromobilität“, „eMobilität in Niedersachsen“ und der „metropolregion Hannover - Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg jetzt zu Ende ging und sie wieder auf ihren Benziner umsteigen mussten. Nicht nur sie selbst, sondern auch die Familien, Freunde und Bekannte seien begeistert von den Fahreigenschaften eines modernen Elektroautos gewesen, hätten den kleinen Flitzer sowohl im Stadtverkehr als auch auf weiteren Strecken ohne Probleme ausprobiert und hätten sich gefreut, wie einfach das Aufladen an der Ladestation und sogar an der heimischen Steckdose funktioniert. Das alles haben Eunice Schenitzki und Gitta Kunzi schließlich in einem kleinen Protokoll festgehalten, und dieses Protokoll soll nun zur Auswertung an die Leitung des Projektes „Kommunen für Elektromobilität“ gehen, das die Kommunen im Gebiet der Metropolregion Hannover - Braunschweig - Göttingen - Wolfsburg bei der Entwicklung und Umsetzung von lokalen und regionalen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität unterstützt. Und vielleicht können die beiden Einbeckerinnen – wie vorher schon Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, Kreistagsvorsitzender Peter Traupe oder verschiedene andere Kreistagsmitglieder – mit dazu beitragen, dass die Elektroautos in der Region immer mehr Anhänger finden und sich die Elektromobilität weiter etabliert. Insgesamt läuft die „Aktion Autotausch“ mit einer Flotte von rund 150 vollelektrischen Serienfahrzeugen, die in über 80 Kommunen und Betrieben zum Einsatz kommen.

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