Deutscher Schulpreis 2020

BBS Einbeck freuen sich über Platz 2

Das Kollegium der BBS Einbeck freut sich.
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Große Freude in den BBS Einbeck: Beim Deutschen Schulpreis 2020 hat die Schule den zweiten Platz belegt.

Einbeck – Die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Einbeck haben beim Deutschen Schulpreis 2020 den zweiten Platz belegt und einen mit 25.000 Euro dotierten Preis gewonnen. Vier weitere Preise in Höhe von 25.000 Euro gingen an die Gemeinschaftsschule Hardtschule Durmersheim (Baden-Württemberg), die Grundschule in Schuttertal (Baden-Württemberg), das Gymnasium Essen Nord-Ost (Nordrhein-Westfalen) und die Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn (Nordrhein-Westfalen). Den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis hat die Otfried-Preußler-Schule in Hannover (Niedersachsen) erhalten. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Hauptpreisträger am Mittwoch online auf dem Deutschen Schulportal bekannt gegeben. Die virtuelle Preisverleihung stehe auch für das, was alle Schulen in den vergangenen Monaten erlebt haben, so die Bundeskanzlerin: „Kinder und Jugendliche dürfen nicht zu Verlierern der Pandemie werden. Deshalb gilt es auch, alles daran zu setzen, erneute flächendeckende Schulschließungen zu vermeiden. Unter diesen außergewöhnlichen Umständen sieht sich die Bundesregierung in der Mitverantwortung. Daher werden wir die Bundesländer auch über den Digitalpakt Schule hinaus unterstützen.“ Viele Preisträger des Deutschen Schulpreises haben während der Pandemie beispielhaft gezeigt, wie digitales Lernen mit guten Konzepten und viel Engagement gelingen kann. Insgesamt bleibt Deutschland beim Thema Digitalisierung laut OECD aber nach wie vor hinter anderen Ländern zurück. „Es darf kein Glückspiel sein, ob ein Kind Zugang zu gutem digitalen Unterricht hat oder nicht. Deshalb müssen Kultusministerien und Schulverwaltungen jetzt die technischen Vorausetzungen schaffen und Schulen finanziell und organisatorisch bei der Digitalisierung unterstützen“, sagte Joachim Rogall, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Robert Bosch Stiftung GmbH vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Er ist der bekannteste, anspruchsvollste und höchstdotierte Preis für gute Schulen im Land. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe. Seit dem Start des Programms haben sich über 2.000 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Unterrichtsqualität“, „Verantwortung“, „Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner“ und „Schule als lernende Institution“. Diese Merkmale sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt.

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