Genügend Platz für Vereine / VA segnet Zeitplan der Verwaltung ab

Im April Fertigstellung?

EINBECK (con) Wenn alles glatt geht, soll das neue Haus der Jugend im April nächsten Jahres fertig sein. Das erklärte Ausschuss-Vorsitzende Margrit Cludius-Brandt im Anschluss an die öffentliche Sitzung des Fachausschusses Familie, Jugend und Soziales. Nach der neuen Konzeption für das Jugendzentrum, das am Kohnser Weg entstehen soll, bietet es auch ausreichend Möglichkeiten zur Unterbringung der Vereine.

Stadtjugendpfleger Henrik Probst unterbreitete die Konzeption am Donnerstag vorvergangener Woche dem Fachausschuss. Die beiden Blöcke des ehemaligen Flüchtlingswohnheims sollen demnach für das Haus der Jugend und das Jugendgästehaus zur Verfügung stehen, wobei das hintere Haus als Jugendzentrum genutzt werden soll. Außerdem ist der Anbau einer Multifunktionshalle vorgesehen. Zwischen beiden Häusern ist zudem ein Kommunikationszentrum geplant.

Nach Mitteilung von Albert Deike (Verwaltung) dürften die Aufträge noch vor Ablauf dieses Jahres vergeben werden, sodass die Bauarbeiten im Innenbereich ebenfalls vor dem Jahreswechsel begonnen werden könnten. In wieder auflebenden Arbeitsgruppen sollen die Jugendlichen an der weiteren Ausgestaltung des Geländes beteiligt werden. „Die 560 000 Euro für das Haus der Jugend müssten reichen“, meinte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek nach dem Verwaltungsausschuss vom Dienstag, der das Thema Haus der Jugend einstimmig auf den Weg brachte. „Wir wollen das Haus der Jugend möglichst zeitnah umsetzen.“ Geklärt werden müssten allerdings die Kosten für das Jugendgästehaus und was danach noch übrig bleibe. Das komme dann im Haushaltsplan 2015 zum Tragen. Nachdem sich der Fachausschuss hinsichtlich der Gebührensatzung für die Kindergärten im Stadtgebiet Einbecks inklusive Kreiensens auch nach langer Diskussion nicht zu einigen vermochte, war jetzt der Verwaltungsausschuss gefordert und schuf eine Vorlage, mit der Rat aus Sicht Dr. Michaleks nun gut arbeiten kann. Für die Ferienbetreuung etwa soll künftig pro angefangener Woche ein so genannter Anmeldebeitrag in Höhe von zehn Euro für die unteren Gebührenstaffeln, 20 Euro für die mittleren und 30 für die höheren erhoben werden.

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