KWS veröffentlicht „Nachhaltigkeitsinitiative 2030“

Ambitionierte und messbare Ziele

Landschaft mit Feldern und Fruchtwechsel.
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Landschaft mit Feldern und Fruchtwechsel: Das Angebot zusätzlicher, ökonomisch und ökologisch sinnvoller Fruchtfolge-Optionen bildet eines der Ziele der KWS-Nachhaltigkeitsinitiative.

Einbeck – Pflanzenzüchtung als Schlüsseltechnologie für eine zukunftsfähige Landwirtschaft: Mit der „Nachhaltigkeitsinitiative 2030“ setzt sich das Pflanzenzüchtungsunternehmen KWS ambitionierte und messbare Ziele auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene. Themen wie die Sicherung der Nahrungsmittelproduktion, die Minimierung des landwirtschaftlichen Ressourcen-Einsatzes, die Steigerung der Kulturarten- und Sortenvielfalt und die Unterstützung einer nachhaltigen Ernährung stehen im Mittelpunkt. Auch den eigenen ökologischen Fußabdruck wird das Unternehmen verbessern.

Der Agrarsektor steht vor enormen Herausforderungen: Er muss ausreichend Nahrungsmittel für eine Weltbevölkerung produzieren, die laut Schätzung der UN bis 2050 auf 10 Milliarden Menschen angewachsen sein wird. Parallel dazu muss sich die Branche dem Klimawandel stellen, die biologische Vielfalt schützen und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und anderen landwirtschaftlichen Ressourcen senken. Innovative Pflanzenzüchtung kann und wird eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen und nachhaltigen Bewältigung dieser Herausforderungen spielen. „Wir wollen auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für Landwirte und die gesamte landwirtschaftliche Wertschöpfungskette sein: Mit der Nachhaltigkeitsinitiative 2030 übersetzen wir die Anforderungen an den Agrarsektor in einen konkreten Fahrplan für unser Unternehmen, um als Saatgutspezialist Lösungen für eine wirtschaftlich rentable, ökologisch nachhaltige und sozial verantwortungsvolle Landwirtschaft zu liefern“, erläutert KWS-Vorstandssprecher Dr. Hagen Duenbostel.

„Neue und angepasste Sorten tragen dazu bei, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln, Düngemitteln und anderen landwirtschaftlichen Ressourcen zu reduzieren und gleichzeitig hohe und stabile Erträge zu erzielen. Zusätzlich leistet KWS mit einem breiten und wachsenden Portfolio einen wichtigen Beitrag zu ausgewogenen Fruchtfolgen und Biodiversität im Pflanzenbau und für eine nachhaltige und vielfältige Ernährung“, so Duenbostel. „Nachhaltigkeit stand schon immer im Fokus unserer Arbeit – dennoch haben wir nun den nächsten Schritt vollzogen und einen konkreten Fahrplan mit messbaren Zielsetzungen definiert, die wir bis 2030 erreichen wollen. Diese Ziele stecken unseren weiteren Weg ab und helfen uns, die Meilensteine entlang dieses Weges zu erreichen“, erklärt KWS Corporate Responsibility Manager Marcel Agena. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative formuliert KWS sechs Kernziele in den Bereichen „Product-Impact“ und „Corporate Responsibility“:

Nachhaltigkeitsziele 2030 aus der Kategorie „Product-Impact“:

1) Erzielung einer jährlichen landwirtschaftlichen Ertragssteigerung um 1,5 Prozent durch Fortschritte in der Pflanzenzüchtung
und durch den Einsatz von digitalen Lösungen auf >6 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. 2) Minimierung des Ressourceneinsatzes in der Landwirtschaft durch die Investition von >30 Prozent des jährlichen KWS- Forschungs- und Entwicklungsbudgets in die Reduzierung des Ressourceneinsatzes und die Eignung von >25 Prozent der KWS-Sorten für den Anbau unter geringem Ressourceneinsatz. 3) Steigerung der Kulturartenvielfalt durch Erhöhung der Anzahl an Kulturarten mit gezielten Züchtungsprogrammen von 24 auf 27. 4) Unterstützung einer nachhaltigeren Ernährung durch Steigerung der KWS-Sorten zur direkten Verwendung in der menschlichen Ernährung auf >40 Prozent.  

Nachhaltigkeitsziele 2030 aus der Kategorie „Corporate Responsibility“:

1) Verbesserung des eigenen ökologischen Fußabdrucks durch die Reduktion der Scope-1 und Scope-2 CO2 Emissionen bis 2030 um 50 Prozent; Realisierung des Netto-Null-Ziels bis 2050. Und durch die Einführung von Score Cards zur transparenten Dokumentation des ökologischen Fußabdrucks aller Produktionsstandorte. 2) Stärkung des sozialen Engagements durch die Investition von mindestens einem Prozent des jährlichen EBIT (Betriebsergebnis) in weltweite Sozialprojekte, durch die Messung und fortlaufende Erhöhung der Mitarbeiterbindung und durch die kontinuierliche Senkung der Zahl der Arbeitsunfälle und der Krankheitsrate. 

Im Rahmen des jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsberichts wird KWS ab 2022 über die Fortschritte bei der Erreichung der Ziele berichten. Weitere Informationen zu den Nachhaltigkeitszielen 2030 und den Nachhaltigkeitsansatz der KWS finden Interessierte unter www.kws.de/nachhaltigkeit.

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