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Im Tennisverein wird um einen neuen Grill gestritten.
Im Tennisverein wird um einen neuen Grill gestritten. © Ernst Liszewski

Einbeck – „Extrawurst“, die Dramödie mit Gerd Silberbauer, ist am Freitag, 6. Mai, um 20 Uhr im Wilhelm-Bendow-Theater in Einbeck zu sehen. Tickets zum Preis von 25, 29 und 35 Euro sind beim Kulturring und in der Tourist-Information Einbeck erhältlich – und zwar unter Telefon 05561/916-556, per Mail an kulturring@einbeck.de oder online unter www.einbeck.de/kulturring.

Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob sind erfahrene TV-Comedy-Autoren. Ihr „Schauspiel in zwei Akten“ bezieht ebenfalls das Publikum mit ein – und zwar als Vereinsmitglieder eines Tennisclubs. Bei der Mitgliederversammlung kommen fünf Figuren mit der heilen Welt des weißen Sports über die Frage nach einem neuen, schicken Grill in politisch unkorrekte Turbulenzen, die zum zwischenzeitlichen Rücktritt des Vorsitzenden und zum Austritt des besten Spielers führen. Erol ist Anwalt und Muslim, isst also kein Schweinefleisch und soll daher – ungefragt – einen Extragrill bekommen. Was politisch korrekt beginnt, erweist sich als zunehmend rassistisch; am Ende hat sich das ganze Kollegium zerstritten, und das Parkett soll entscheiden, wie es nun weitergeht im Tennisverein. Die unterhaltsamen Dialoge in dieser scheinbar toleranten Gesellschaft verlaufen zwischen geistreich enthüllend und unnötig kalauernd. Thematisch ist „Extrawurst“ also ein Stück der Stunde.

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