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Vom einzelnen Artefakt zur „eigentlichen“ Keramik

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Von: Mareike Ehlers

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Eingang Töpfermuseum Duingen
Im Töpfermuseum können Besucher einen Ausflug in einen wichtigen Teil der Geschichte Duingens unternehmen. © Foto: Zimmer


Duingen – Eine Urne mit Beigefäß, gefunden 1934, aber aus einer Zeit um 800 v. Chr., stellt das älteste Ausstellungsstück im Duinger Töpfer-  museum dar. Doch: „Das ist ein einzelnes Artefakt“, erklärt Ingrid Wolfsberger, seit fünf Jahren Leiterin des 1988 eröffneten Museums. Die eigentliche Duinger Töpfergeschichte, die in dem alten Gebäude an der Töpferstraße ausgestellt ist, beginnt ihr zufolge erst mit den Kugeltöpfen aus dem zwölften Jahrhundert.
„Das ist die eigentliche Duinger Keramik“, sagt Wolfsberger, die verrät, dass jede Töpferregion, jeder Ort, anhand verschiedener Merkmale den Objekten zugeordnet werden kann. Im Museum aber beschränkt sich die Dauerausstellung auf die Duinger Geschichte. „Hier hat es viele Keramikorte gegeben, aber Duingen allein gibt so viel her, dass ich nicht das gesamte Pottland betrachten kann.“  – lz

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