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Sanierung der Mischwasserbecken

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Von: Larissa Zimmer

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Melanie Schäfer vom Bauamt der Samtgemeinde an einem der vier Rückhaltebecken der ehemaligen Kläranlage.
Melanie Schäfer vom Bauamt der Samtgemeinde an einem der vier Rückhaltebecken der ehemaligen Kläranlage. © Bornemann

Duingen – Die vier Mischwasserrückhaltebecken der ehemaligen Kläranlage Duingen sind in die Jahre gekommen und müssen dringend saniert werden. Um möglichst bald mit den Planungen der Sanierungsarbeiten beginnen zu können, schlägt die Verwaltung der Samtgemeinde Leinebergland vor, im diesjährigen Haushalt zunächst 30 000 Euro bereitzustellen. Der Bau- und Planungsausschuss berät darüber nun während seiner Sitzung am Donnerstag, 27.Januar, ab 17 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Lindenhof in Banteln.

Die Duinger Kläranlage wurde Mitte der 60er Jahre erbaut. 1986 wurde sie aufgege ben und in ein Mischwasserrückhaltesystem umgebaut. Das anfallende Mischwasser wird in vier Becken aufgefangen und dann gedrosselt in eine Schmutzwasserleitung transportiert, die zur Kläranlage in Quanthof führt. „Diese Art der Abwasserentsorgung von Duingen ist derzeit alternativlos“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Dies werde voraussichtlich auch auf längere Zeit so bleiben.
Nach Angaben der Verwaltung weisen die vier Becken bedenkliche, altersbedingte Risse und Abplatzungen auf. Grundlegende Sanierungen der vier Betonbauwerke habe es seit Entstehung der Kläranlage nicht gegeben.
Berater eingeschaltet. Die Verwaltung hat zwischenzeitlich das Hildesheimer Ingenieurbüro Rehe als Beratungsfirma hinzugezogen. Das Büro hatte damals schon den Umbau der ehemaligen Kläranlage zum Rückhaltesystem begleitet und kennt sich daher auch mit dem Duinger Kanalnetz gut aus.  Zusätzlich hat die Bauverwaltung auch zu einem Sachverständigen Kontakt aufgenommen. Die LPI Ingenieurgesellschaft ist spezialisiert auf Bauwerksdiagnose und hat zwischenzeitlich ein Instandsetzungskonzept erarbeitet. Nach einer ersten Kostenschätzung belaufen sich die Kosten der Sanierungsarbeiten auf rund 300 000 Euro. Dieses Geld soll nach den Vorstellungen der Verwaltung im Haushalt 2023 bereitgestellt werden.
Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses beschäftigen sich während ihrer Sitzung auch mit dem geplanten Anbau von Sozialräumen und einer Vergrößerung des Labors der Kläranlage in Gronau. Außerdem stehen die Teilbereiche des Haushalts 2022 auf der Tagesordnung.

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