Feierliche Momente bei der Feuerwehr

DUINGEN  „Das haben wir lange nicht gehabt“, erklärte der Duinger Ortsbrandmeister Nils Marahrens nach der Jahreshauptversammlung der Duinger Feuerwehr. Mit den „leuchtenden Beispielen“ Rainer Stichnothe und Hartmut Borovka wurden zwei verdiente Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Duingen zu Ehrenmitgliedern ernannt. Rainer Stichnothe war bereits 1970 als Schriftführer aktiv und in den 1980er Jahren zunächst als Stellvertreter und dann auch als Ortsbrandmeister tätig. Nach seinem altersbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Dienst übernimmt Stichnothe in der Altersabteilung die Führungsaufgabe und engagiert sich weiterhin. Hartmut Borovka verbinden die meisten Duinger mit dem Begriff des „DJ Brandmeister“. Er hat aber laut Marahrens auch unzählige Stunden seines ehrenamtlichen Engagements für die Feuerwehr aufgebracht. So organisiert er zum Beispiel schon seit 13 Jahren das überörtlich beliebte Boßeln der Feuerwehr.

Neben Stichnothe und Borovka wurden aber noch mehr Ehrungen vorgenommen. So wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Klaus Krumfuß, für 40 Jahre Karsten und Herbert Nitz und für 50 Jahre Horst Witte geehrt. Die Ehrungen für Reiner Engelhardt, Peter Kreth, Rudi Mende (alle 25 Jahre), Anne Twardzik, Harald Häger, Helmut Möhle (alle 40 Jahre), Reinhold Mende, Christel Waje (beide 50 Jahre) und Otto Stichnothe (65 Jahre) werden nachgeholt. Gemeindebrandmeister Frank Kirchner durfte zudem mit Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens die Beförderungen vornehmen. Hier wurden Johanna Kutz zur Oberfeuerwehrfrau, Florian Rath zum Hauptfeuerwehrmann, Marcel Maiwald zum Oberlöschmeister, Colja Zielinski zum Hauptlöschmeister und Ortsbrandmeister Nils Marahrens zum Oberbrandmeister befördert. Die Beförderungen von Sebastian Kutz und Christian Möller zum Feuerwehrmann sowie Andre Kempf zum Oberfeuerwehrmann werden nachgeholt. Doch das Jahr der Duinger Feuerwehr war auch sonst sehr ereignisreich. Allein der Duinger Samtgemeindebrandmeister Michael Basse zählte für die Duinger 26 Einsätze: „Hier zahlte sich vor allem der hohe Aufwand bei den Aus- und Fortbildungen aus.“ Marahrens ist vor allem stolz darauf, dass sich mittlerweile so viele junge Menschen engagieren. Denn der Altersschnitt der Duinger Feuerwehr liegt nur bei knapp über 30 Jahren: „Das ist schon etwas Besonderes.“ 2016 ist es den Duingern zudem gelungen, drei Quereinsteiger für die Feuerwehr zu begeistern, die künftig die Truppe verstärken. Im Jahr 2017 will die Feuerwehr zudem fünf Jugendliche aus der Jugendfeuerwehr zu den Aktiven überführen und den Altersumbruch weiter fortsetzen. Insgesamt verfügt die Duinger Feuerwehr derzeit über 41 Aktive, 15 im Musikzug, 18 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr, sieben in der Altersabteilung, 59 Passive und gleich 259 fördernde Mitglieder. Auch materiell stattet sich die Feuerwehr immer weiter aus. So wurde vor kurzem erst ein Quad angeschafft, um auf den vielen Duinger Waldwegen flexibler zu agieren. Im Januar soll es offiziell übergeben werden. 2017 soll zudem ein Defibrillator angeschafft werden, um Menschen im Ernstfall noch schneller helfen zu können. Nicht ganz so gute Nachrichten gibt es vom Duinger Musikzug. Hier ruht der Dienst derzeit mangels aktiven Musikern. Im Februar soll in einer internen Sitzung entschieden werden, ob und wie es weitergeht. n gök

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