Die Feuerwehr Weenzen bekommt ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug von der Samtgemeinde

Eine Investition in die Sicherheit

Die feierliche Übergabe des Fahrzeugs vor dem Feuerwehrgerätehaus in Weenzen. Foto: Boidol

Weenzen J Die Ortsfeuerwehr Weenzen hat ein neues Fahrzeug: Das Auto, ein so genanntes Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W), wurde am vergangenen Freitag offiziell von Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Schulz übergeben. Viele prominente Gäste aus Politik und Feuerwehr, nicht nur aus Duingen sondern auch Gronau und Wallensen, hatten sich am Feuerwehrgerätehaus in Weenzen eingefunden, um die Übergabe zu begleiten.

Für Samtgemeindebürgermeister Schulz war nicht nur das Auto allein Grund zur Freude: Insgesamt habe sich sich die Feuerwehr vor Ort gut entwickelt. Das Werben neuer Mitglieder, die Gründung einer Jugendfeuerwehr und die Aufwertung des Feuerwehrhauses durch neue Fenster und die Installation einer Heizung nannte Schulz als erfreuliche Entwicklungen. Angesichts der aktuell 360 Einwohner in Weenzen sei es eine Herausforderung, die Freiwillige Feuerwehr aufrecht zu erhalten, „Ich hoffe, dass das Auto die Kameraden motiviert und Interesse bei Kindern und Jugendlichen weckt“, wünschte Schulz den Feuerwehrleuten. Auch für Kreisbrandmeister Josef Franke war der Abend ein außerordentlich erfreulicher Anlass: „Vor einigen Jahren war es schon fast an der Tagesordnung, ein Fahrzeug zu übergeben, aber jetzt ist es eine Seltenheit geworden“, sagte er hinsichtlich der finanziellen Lagen in den Kommunen. Eine solche Investition in die Feuerwehr sei jedoch immer auch eine Investition für die Sicherheit der Bürger des Ortes, der Gemeinde und des Landkreises, so Franke. Das Fahrzeug selbst sei auf dem heutigen Stand der Technik und „absolut zweckmäßig für die Einsätze und Übungen, die die freiwilligen Feuerwehren fahren“, sagte der Kreisbrandmeister.

Rund 55 000 Euro hat die Samtgemeinde für das gebrauchte Auto ausgegeben. 500 Liter Wasser passen in den integrierten Tank des TSF-W. „Kleinere Brände, wie Auto- oder Containerbrände, können wir damit direkt löschen“, erklärte Ortsbrandmeister André Richter. Der Wagen verfügt außerdem über einen Lichtmast, mit dem Einsatzstellen ausgeleuchtet werden können, und eine Motorsäge zur Beseitigung von Sturmschäden. Aufgrund der vielen neuen Elemente sei nun in erster Linie das Training mit dem Fahrzeug wichtig, so Richter. kb

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