Digitalisierung für Dörfer

Wolter möchte Ortschaften vernetzen

Uwe Ahrens und Sven Wolter vor dem Verwaltungsgebäude in Dassel
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Katlenburg-Lindaus Bürgermeister Uwe Ahrens (l.) mit Kandidat Sven Wolter auf dem Kirchplatz in Dassel: „Mitbestimmung und Beteiligung bedeuten höhere Akzeptanz und bringen zugleich Impulse der Einwohner*innen.“

Dassel – Vernetzung und Digitalisierung sind wichtige Elemente für die Zukunft – sowohl der Dörfer als auch der Grundzentren Dassel und Markoldendorf. Bürgermeister-Kandidat Sven Wolter nutzte die Gelegenheit, sich mit Katlenburg-Lindaus Bürgermeister Uwe Ahrens auszutauschen. Als Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Harzweserland war Ahrens im Dasseler Stadtgebiet unterwegs. Mit LEADER-Mitteln unterstützt die EU die Entwicklung in unserem ländlichen Raum. Wichtige Tipps und Hinweise zur laufenden und nächsten Förderperiode gab Ahrens an Wolter weiter.

Wolter setzte einen Schwerpunkt des Gesprächs auf die digitale Vernetzung und Entwicklung. Der Landkreis Northeim hat in diesem Jahr bereits die Städte und Gemeinden und ihre Dörfer zur Teilnahme am Kooperationsprojekt „Digitale Dörfer Niedersachsen“ aufgerufen. Ein Beispiel einer anderen Lösung bietet die Gemeinde Katlenburg-Lindau: Auf Initiative von Rat und Verwaltung wurde das Projekt „#37191 - So geht Dorf!“ gestartet. Ein frisch gestaltetes Logo, eine gleichnamige Internetseite und Auftritte in den sozialen Medien dienen gleichzeitig als Kampagne zur Imageförderung der Gemeinde. Diese Angebote ergänzen die Internetseite und den Service der Gemeinde. Ehrenamtlich Engagierte sind an der Umsetzung des Projektes maßgeblich beteiligt. Interaktive Lösungen, gerade in den sozialen Medien, bergen jedoch auch datenschutzrechtliche Schwierigkeiten.

In der Stadt Dassel will Wolter das Projekt Digitalisierung und lokale Vernetzung der Ortschaften vorantreiben. Er möchte gemeinsam mit den Ortsräten ein Dorf-App-Projekt ins Leben rufen. Die Kommunikation in den Ortschaften und mit dem Rathaus soll einfacher und schneller werden. Insbesondere junge Menschen, aber auch Interessierte aller Altersklassen, nutzen schon jetzt zahlreiche Apps. „Mitbestimmung und Beteiligung bedeuten höhere Akzeptanz und bringen zugleich Impulse der Einwohner*innen“, betont Sven Wolter.

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