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Verunreinigungen und Zerstörungen

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Im Wasser tobende Kinder
Groß und Klein sollen sich im Sollingbad wohlfühlen und Spaß haben. Dafür engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche. Sie appellieren an Gäste, andere auch mal darauf hinzuweisen, dass es nicht in Ordnung ist, Müll oder Windeln einfach liegen zu lassen oder etwas absichtlich kaputt zu machen. © Förderverein Sollingbad

Dassel – „Es steckt viel ehrenamtliche Arbeit, Zeit und sowohl privates als auch öffentliches Geld in unserem schönen Sollingbad, damit sich Groß und Klein bei uns wohlfühlen. Umso erstaunter sind wir, dass in letzter Zeit vermehrt Verunreinigungen im Bad als auch auf dem Parkplatz und sogar einige Zerstörungen stattgefunden haben. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer und schadet dem Gemeinwohl“, appelliert der Vorstand des Fördervereins Sollingbad an seine Gäste, sich zum Wohl aller entsprechend im Sollingbad zu verhalten.

Überall stehen auf dem Gelände des Freibades Papierkörbe in ausreichender Anzahl: „Auch auf dem großen Parkplatz sind Abfalleimer vorhanden, so dass gebrauchte Windeln dort gut entsorgt werden können, anstatt sie mitten auf dem Parkplatz liegen zu lassen. So ein Verhalten wollen wir gegenüber allen Verantwortlichen und ehrenamtlich Tätigen, die sich für den Erhalt des Sollingbades engagieren, und gegenüber unseren Gästen nicht tolerieren“, betont Vorstandsmitglied Verena Eggert. Sie würde sich freuen, wenn Eltern und Badbesuchende andere auf ihr Fehlverhalten hinweisen würden.

„Alle sollen sich im Sollingbad wohlfühlen, und dazu gehört auch der Respekt gegenüber den anderen und gegenüber dem Eigentum anderer“, erklärt Markus Gattermann hinzu. So hätten einige Teile des für das Sommerfest neu angeschafften Spielzeugs den Tag nicht überlebt, weil rohe Gewalt zum Einsatz gekommen sei. „So ein Verhalten stimmt uns vom Vorstand traurig und macht wütend, denn allen anderen kleinen Badegästen stehen diese Sachen nun nicht mehr zur Verfügung. Es kann immer etwas kaputt gehen, doch dann sollte man den Anstand haben, das auch zu sagen“, setzt Gattermann auf Eigenverantwortlichkeit.

„Wenn alle etwas mehr Rücksicht auf den Nächsten nehmen, sich anständig benehmen oder andere darauf hinweisen, dann ist schlussendlich auch allen damit geholfen, sich im Sollingbad wohlzufühlen und einen unbeschwerten Sommer zu genießen“, setzt der Vorstand des Fördervereins Sollingbad auf Anstand und Zivilcourage seiner Gäste.

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