Aktiver Klimaschutz

Stadt Dassel und die KEAM statten Schuldächer mit Photovoltaik aus

Gerhard Melching nahm gemeinsam mit den EAM-Geschäftsführern Olaf Kieser und Hans-Hinrich Schriever
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Bürgermeister Gerhard Melching (M.) nahm gemeinsam mit den EAM-Geschäftsführern Olaf Kieser und Hans-Hinrich Schriever das umweltfreundliche „Sonnenkraftwerk“ in Betrieb.

Dassel – Aktiver Klimaschutz und die gleichzeitige Einsparung von Energiekosten machen die Investition in eine Photovoltaikanlage auf öffentlichen Gebäuden attraktiv. Deshalb hat die Stadt Dassel die „KEAM Kommunale Energie aus der Mitte GmbH“ mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Dassel beauftragt. 

Bürgermeister Gerhard Melching nahm jetzt zusammen mit den EAM-Geschäftsführern Olaf Kieser und Hans-Hinrich Schriever das umweltfreundliche „Sonnenkraftwerk“ mit einer Leistung von 24,75 Kilowattpeak (kWp) in Betrieb. Etwa 40 Prozent des erzeugten Stroms wird von der Schule selbst verbraucht, der Rest wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

„Die Digitalisierung wird auch zukünftig ein wichtiges Thema für die Schulen sein. Deshalb ist ein weiterhin steigender Stromverbrauch zu erwarten. Die Nutzung des selbst erzeugten Stroms hilft der Stadt dabei, die Kosten im Griff zu behalten“, sagte Olaf Kieser. Und Hans-Hinrich Schriever ergänzte: „Es gibt noch viele freie Dachflächen und somit großes Potenzial, insbesondere die Energiegewinnung durch Photovoltaik weiter auszubauen. Damit das gelingt, sind wir alle gefordert. Dabei unterstützen wir als kommunales Unternehmen gerne.“

Bürgermeister Melching zeigte sich zufrieden mit der Investition in eine nachhaltige Versorgung: „Wir übernehmen damit eine aktive Rolle bei der Umsetzung der Energiewende. Mit der KEAM haben wir dabei einen kompetenten Partner an unserer Seite.“ Mit der neuen Anlage werden jährlich rund 10.223 Kilogramm CO₂‐Emissionen vermieden. Bereits im vergangenen Jahr wurde in Zusammenarbeit mit der KEAM auf dem Dach der Kleeblatt Grundschule in Markoldendorf eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 13,74 kWp errichtet. Der dort erzeugte Strom wird etwa zu einem Drittel von der Schule selbst genutzt. Die Stadt hat rund 42.000 Euro in die beiden Anlagen investiert.

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