Kirchengemeinde Lüthorst

St. Magnus entscheidet sich für 2G-Regel

St. Magnus Kirche ein Lüthorst
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St. Magnus: Der Kirchenvorstand sieht klare Vorteile in seiner Vorgehensweise. Für die Teilnehmenden entfällt die Pflicht zum Tragen des Mund-/Nasenschutzes. Und weil die Abstandsgebote entfallen, können in kleineren Kirchen und Kapellen wieder Gottesdienste gefeiert werden.

Lüthorst – Eine Rückkehr zum normalen kirchlichen Leben erhofft sich der Kirchenvorstand der St. Magnus Kirchengemeinde Lüthorst von der Einführung der 2G-Regel für alle kirchlichen Veranstaltungen.

Der Kirchenvorstand habe sich „sehr eingehend“ mit den Handlungsempfehlungen der Evangelisch Lutherischen Landeskirche Hannover zur niedersächsischen Corona-Verordnung beschäftigt, teilt Vorsitzender Peter Zarske mit. Danach liegt die letzte Verantwortung für die Umsetzung und Einhaltung der gesetzlichen Regelungen beim Kirchenvorstand. Im Rahmen dieser Verantwortung habe der Kirchenvorstand jetzt einstimmig beschlossen, bei allen kirchlichen Veranstaltungen – also auch bei Gottesdiensten – die 2G-Regel anzuwenden. Künftig ist die Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen der Kirchengemeinde Lüthorst also auf Personen mit einem Impf- oder Genesenennachweis beschränkt. Hiervon seien Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht betroffen, die regelmäßig getestet werden. Personen, die einen Nachweis darüber haben, dass sie nicht geimpft werden dürfen, müssen diesen Nachweis vorlegen und einen tagesaktuellen Antigentest erbringen. Können die erforderlichen Nachweise nicht erbracht werden, „ist der Zutritt leider nicht möglich“.

Bei allen Veranstaltungen erfolgt eine Dokumentation der Teilnehmenden mit Namen, Anschrift und Telefonnummern. Die Teilnehmenden sollen dazu einen selbst verfassten Zettel mit den erforderlichen Daten mitbringen. Die Unterlagen werden nach drei Wochen vernichtet. Für die Teilnehmenden entfällt die Pflicht zum Tragen des Mund- Nasenschutzes. Da auch die Abstandsgebote entfallen, können in den kleineren Kirchen und Kapellen künftig wieder Gottesdienste gefeiert werden. Auch die Gemeindesäle können somit wieder für Gemeindenachmittage und Feiern genutzt werden.

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