Wolter und Heiligenstadt an Ilme und Dieße

SPD fordert Hochwasserschutz 

SPD Dassel mit Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt und Bürgermeisterkandidat Sven Wolter An der Dieße in Lauenberg – (v.l.) Detlef Laue, Achim Lampe, Dr. Franc Pfahl, Klaus Pagel, Frauke Heiligenstadt, Sven Wolter, Martina Gödeke, Wolf Koch, Tina Conrad, Heike Hoffmann, Holger Zinaleske und Renate Koch
+
Die SPD Dassel mit Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt und Bürgermeisterkandidat Sven Wolter An der Dieße in Lauenberg – (v.l.) Detlef Laue, Achim Lampe, Dr. Franc Pfahl, Klaus Pagel, Frauke Heiligenstadt, Sven Wolter, Martina Gödeke, Wolf Koch, Tina Conrad, Heike Hoffmann, Holger Zinaleske und Renate Koch.

Markoldendorf / Lauenberg – Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Stadt Dassel am Solling und der SPD- Ratsfraktion haben Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt und Bürgermeisterkandidat Sven Wolter mögliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Markoldendorf und Lauenberg erörtert. Fraktionsvorsitzender Achim Lampe berichtet, dass sich die Stadt Dassel einer Hochwasserschutzkooperation im Leineverband angeschlossen hat, um Fördergelder des Landes Niedersachsen erhalten zu können. 

Dazu wurden zwei vordringliche Maßnahmen – die Verbesserung des Wasserabflusses an der Ilme- und der Bewerbrücke in Markoldendorf – angemeldet. Die SPD habe dafür gesorgt, dass die Planungskosten für die Brückenbauwerke an der August-Düker-Straße auch ohne Landeszuschüsse in den Haushalt der Stadt Dassel aufgenommen worden sind, hieß es in einer Mitteilung der SPD in Dassel.. Diese Brücken führten immer wieder zu einem Rückstau der Gewässer im Flecken Markoldendorf. Darüber hinaus seien Rückhaltungen z.B. auch an der Dieße angemeldet worden. „Hier wird die SPD Fraktion im Rat der Stadt Dassel dran bleiben“, versicherte Achim Lampe.

Wolf Koch als Vorsitzender des WAZ Solling erklärte, dass der WAZ im Rahmen der Stadtsanierung die Regenwasserkanalisation im Flecken komplett neu aufgebaut habe, so dass es dadurch keinen Rückstau mehr am Alten Markt geben dürfte. Die Vergrößerung der Brückenquerschnitte sei eine notwendige Ergänzung.

Unter dem Eindruck des Starkregenereignisses im Ahrtal besichtigte die SPD anschließend die Dieße in Lauenberg. Hier wurde schon in der Wahlperiode 2006 bis 2011 die Finanzierung einer Schutzmauer an der Brinkstraße in Lauenberg bereitgestellt. Diese Maßnahme wurde nicht ausgeführt. „Unter dem Eindruck diesjähriger Starkregen hält es die SPD für erforderlich, dass die Dieße mit einem Einzugsbereich von 12 Hektar im Kerbtal der Ortslage Lauenberg besser abgesichert wird“, erklärte das SPD-Ortsratsmitglied Detlef Laue aus Lauenberg.

Heiligenstadt und Wolter konnten durch den Besuch feststellen, dass die angemeldeten Maßnahmen in Markoldendorf sinnvoll und richtig sind. Wolter versicherte, „im Bereich des Hochwasserschutzes werde ich mich als Bürgermeister der Stadt Dassel einsetzen. Ich werde beim neuen Rat dafür werben, dass der Katastrophenschutz als eigener Ausschuss des Rates der Stadt Dassel mit Beratung durch die Feuerwehr eingerichtet wird“. Heiligenstadt kennt aus ihrer Heimatgemeinde Katlenburg-Lindau die Bedeutung des Hochwasserschutzes an der Rhume. „Durch die Starkregen können auch kleinere Flüsse oder Bäche zu reißenden Fluten werden. Hier werde ich mich im Bundestag für eine bessere Finanzierung des Hochwasserschutzes im Binnenland einsetzen“, erklärte Heiligenstadt. 

Die Teilnehmenden haben sich für die regelmäßige Räumung der Bachläufe ausgesprochen und befürworteten die Einführung einer Elementarversicherung für alle, da diese Unwetter die Existenz jedes und jeder Einzelnen bedrohen können.      

Kommentare