Kreuzinger zu Besuch bei Biocare

„Regelmäßiger Austausch ist eine ganz zentrale Aufgabe“

Jobst Volger, Joachim Stünkel, Hartmut Demann, Elias Kreuzinger, Klaus-Dieter Golze, Marko Schwartz, Wilhelm Beitzen-Heinecke, Lars Messerschmidt, Günther Kelter und Ludolf von Dassel.
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Die nächste Generation ist in dem Familienunternehmen schon in der Verantwortung: Im Bild Jobst Volger, Joachim Stünkel, Hartmut Demann, Elias Kreuzinger, Klaus-Dieter Golze, Marko Schwartz, Firmengründer Wilhelm Beitzen-Heinecke, Lars Messerschmidt, Günther Kelter und Ludolf von Dassel.

Markoldendorf – Bei seiner Sommertour durch das Stadtgebiet besuchte der Bürgermeisterkandidat Elias Kreuzinger das Markoldendorfer Familienunternehmen Biocare gemeinsam mit Mitgliedern der CDU. Bei einer Betriebsbesichtigung zeichnete Firmengründer Wilhelm Beitzen-Heineke der Gruppe den Werdegang des Unternehmens nach und stellte daran anknüpfend auch die Zukunftsvisionen vor.

Mit dem Ziel, den biologischen Pflanzenschutz voranzutreiben, wurde Biocare 1995 auf der Hofstelle der Familie Beitzen-Heineke in Hullersen gegründet. Mittlerweile ist daraus ein gesundes, mittelständisches Unternehmen mit über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwachsen. „In Spitzenzeiten, also zur Hochsaison, sind es dann noch einmal deutlich mehr Mitarbeiter“, so Beitzen-Heineke. Da das Unternehmen schnell expandierte, reiche auch die Anmietung zusätzlicher Produktionsflächen in Hullersen schnell nicht mehr aus, sodass 2012 ein Umzug nach Markoldendorf anstand. „Wir entwickeln und produzieren biologische Pflanzenschutzmittel, die sowohl die ökologische als auch die konventionelle Landwirtschaft dabei unterstützen sollen, gesunde Lebensmittel zu produzieren“, erklärte der Firmengründer. Das Kerngeschäft der Firma dreht sich um die Bekämpfung des Maiszünslers im Silo- und Körnermais. Dieser richtet vor allem in Süddeutschland und Südeuropa erheblichen Schaden in den Maisbeständen an. Allerdings breitet sich das Insekte bedingt durch den Klimawandel und die damit verbundenen steigenden Durchschnittstemperaturen allmählig auch in unseren heimischen Gefilden aus.

Zum 25-jährigen Firmenjubiläum im vergangenen Jahr wurde mit der Geschäftsübergabe an Elisa und Sebastian Beitzen-Heinecke ein zuversichtlich stimmender Generationenwechsel eingeläutet. Ob der Innovationskraft und des Einfallsreichtums des Unternehmens zeigte sich Kreuzinger begeistert: „Der Umstand, dass das Unternehmen erfolgreich an die nächste Generation übergeben werden konnte, ist sehr erfreulich und lässt hoffungsvoll in die Zukunft blicken.“ Kreuzinger möchte das, vom Seniorchef attestierten, gute Verhältnis zur Stadt auch in Zukunft aufrechterhalten und noch weiter intensivieren. „Der regelmäßige Austausch mit den Unternehmen vor Ort ist für mich als Bürgermeister eine ganz zentrale Aufgabe, denn zur guten Lebensqualität gehören immer auch ausreichend Arbeitsplätze direkt vor Ort.“

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