Erfolgreiche Teilnahme der PGS am Erasmus+Programm

Lehrerinnen drücken noch einmal die Schulbank

Teilnehmende des Erasmus +-Programms mit PG-Rektor
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„Die durchgeführten Maßnahmen sind – trotz der Hindernisse durch die COVID-19-Pandemie – ein großer Gewinn für die Teilnehmer*innen und darüber hinaus für die ganze Einrichtung geworden.“

Dassel - Von 2018 bis 2021 hat die Paul-Gerhardt-Schule zum zweiten Mal erfolgreich an einem internationalen Erasmus+-Projekt teilgenommen und Kolleg*innen in verschiedenen europäische Ländern „zur Schule geschickt“. Unter genauen Zielsetzungen zur Schulentwicklung ging es zu einem Schulleitungsseminar nach Helsinki, zu zwei Hospitationsbesuchen nach Finnland und Südtirol und zu einem Teacher-Training nach Südengland. Die Schule wurde für die Durchführung mit dem „Erasmus+-Qualitätssigel im Schulbereich“ ausgezeichnet.

Nachdem sich die PGS 2018 erneut zu einer Bewerbung für ein Fortbildungsprojekt bei der Europäischen Union entschlossen hatte, erstellte sie unter dem Titel „Heterogenität im Schulalltag – Herausforderung und Chance“ einen umfangreichen Projektplan, der u.a. die Schwerpunkte Internationalisierung, Inklusion und Bilingualität als Hauptziele hatte.

Mit dem Hauptthema Inklusion beschäftigte sich Kathrin Muhs-Braun bei einer Tagung für Schulleitungsmitglieder in Helsinki. Monika Fahrenbach lernte in einer Schule in Südtirol den Umgang mit offenen Unterrichtsformen, Fächerübergriff und – besonders eindrücklich – den Umgang mit beeinträchtigten Schüler*innen kennen. Einen Hospitationsaufenthalt absolvierte Ulrike Schwartz im finnischen Mäntsälä, wo sie eine Grundschule, eine Gesamtschule und eine Oberstufe besuchte. Im langjährigen „PISA- Siegerland“ konnten viele Eindrücke und Ideen, aber auch starke Unterschiede wahrgenommen werden. Nele Kißling bekam die Gelegenheit, nach Exeter in Großbritannien zu reisen und dort an einem Lehrerfortbildungskurs teilzunehmen. Hier ging es zentral um Bilingualen Unterricht – ein Profil, das die PGS seit vier Jahren erfolgreich anbietet.

„Die durchgeführten Maßnahmen sind – trotz der Hindernisse durch die COVID-19-Pandemie - ein großer Gewinn für die Teilnehmer*innen und darüber hinaus für die ganze Einrichtung geworden. Wir schafften es darüber hinaus, so gut mit dem Gesamtprogramm abzuschließen, dass wir von der Kultusministerkonferenz mit dem ‚Erasmus+-Qualitätssigel im Schulbereich’ ausgezeichnet wurden“, hieß es abschließend. Die Bewerbung für die nächste Antragsrunde sei bereits geplant, und die Arbeit dazu befände sich in vollem Gang. – us

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