Sven Wolter informiert sich auf dem Hof Henne

„Landwirtschaft ist ein großer Wirtschaftsfaktor“

Sven Wolter und Kilian Henne inmitten der Bio-Ackerbohnen,
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Sven Wolter und Kilian Henne inmitten der Bio-Ackerbohnen, die als Futtermittel für Bio-Geflügel verwendet werden.

Deitersen – Bei einem Besuch bei Familie Henne in Deitersen hat Bürgermeister-Kandidat Sven Wolter gemeinsam mit Ehefrau Stefanie Einblicke in die moderne Landwirtschaft gewonnen. Stefanie Wolter, die selbst Agrarwissenschaften studiert hat und einen Masterabschluss von der Uni Göttingen besitzt, freute sich mit Ehemann Sven über die zahlreichen Informationen und Antworten auf ihre Fragen. „Landwirtschaft ist ein großer Wirtschaftsfaktor in unserer Region und Teil der von uns geprägten Kulturlandschaft“, führte Sven Wolter aus.

Junglandwirt Kilian Henne erklärte den Besuchern die Betriebsstrukturen. Er bewirtschaftet selbst einen Bio-Betrieb, der Mitglied im Naturland-Verband ist und der landwirtschaftliche Produkte wie Ackerbohnen, Dinkel, Mais und Körnerhanf erzeugt. Auf dem konventionellen Hof des Vaters, Christian Henne, werden Ferkel erzeugt, die auch mit Futter aus dem eigenen Ackerbau, wie z.B. Gerste, gefüttert werden. Der Betrieb beschäftigt neun festangestellte Mitarbeiter und hat derzeit drei Auszubildende. In der Biogasanlage werden verschiedene Inputstoffe wie Mais, Zuckerrüben, Schweine- und Rindergülle sowie Mist eingesetzt, um dadurch grünen Strom zu erzeugen. Zudem werden mit der Biogasanlage die beiden Ortschaften Deitersen und Eilensen preisgünstig mit Nahwärme aus regenerativer Energie versorgt. Insgesamt sind dadurch 40 Haushalte in Deitersen und 43 Haushalte in Eilensen unabhängiger von fossilen Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas. Ergänzend stellte Kilian Henne noch eine hochmoderne Erweiterung vor, mit der aus bisher ungenuzter Abwärme der Biogasmotoren wieder Strom gewonnen wird. Zudem kann Familie Henne durch zwei zusätzliche Warmwasserspeicher die erzeugte Wärme länger zwischenspeichern und dadurch zu den Zeiten Strom erzeugen, in denen es eine hohe Nachfrage nach Strom gibt. Das sei ein großer Vorteil gegenüber anderen Stromerzeugungsformen.
 
Stefanie und Sven Wolter waren sich nach dem Besuch darüber einig, wie wichtig die regionale Landwirtschaft zur Versorgung der Bevölkerung ist und dass sie einen großen Anteil zur Entwicklung der Region beiträgt. „Jeder, der einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Mut und Leidenschaft führt, hat meinen größten Respekt“, sagt Kandidat Wolter.
 

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