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„Immer das Beste für unsere Feuerwehren herausgeholt“

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Stadtbrandmeister Harald Sehl (Mitte) schreitet gemeinsam mit Amtsnachfolger Maik Pfeiffer (links) und Stellvertreter Tobias Oppen durch die Spalier stehenden Einsatzkräfte.
Stadtbrandmeister Harald Sehl (Mitte) schreitet gemeinsam mit Amtsnachfolger Maik Pfeiffer (links) und Stellvertreter Tobias Oppen durch die Spalier stehenden Einsatzkräfte. © Konstantin Mennecke

Dassel – Großer Bahnhof für Dassels langjährigen Stadtbrandmeister Harald Sehl: Rund 150 Einsatzkräfte haben sich nach über 18 Jahren von ihrem Feuerwehr-Chef verabschiedet. Dieser wollte eigentlich einen Abschied ohne viel Tamtam – ein Wunsch, dem man mit Blick auf das umfangreiche Engagement Sehls aber ausnahmsweise nicht nachgekommen ist. Das Fahrziel von Harald Sehl, bis Juni Stadtbrandmeister in Dassel, sowie vom Amtsnachfolger Maik Pfeiffer und Stellvertreter Tobias Oppen war eigentlich die Stadtkommandositzung – der Zwischenstopp bei Heyne und Penke war aber von langer Hand geplant. Vertreter aller Ortsfeuerwehren und der Jugendfeuerwehr standen entlang von 30 Einsatzfahrzeugen Spalier, um ihre Feuerwehr-Führung gebührend zu verabschieden.

Viel Applaus gab es auf dem Weg zur eigens für den Abend aufgebauten Bühne. Stadtbrandmeister Maik Pfeiffer betonte, dass Harald Sehl auch in schwierigen finanziellen Zeiten der Stadt Dassel stets versucht hat, „das Beste für unsere Feuerwehren herauszuholen“. Dafür gab es viel Applaus. Für die Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt dankte die Stadtjugendfeuerwehrführung um Niklas Schewe-Schweiß und Tobias Zeika dem scheidenden Harald Sehl mit einem Präsentkorb. Vor Ort gab es zahlreiche Geschenke von Seiten der Stadtfeuerwehr und der Politik um Bürgermeister Sven Wolter und Feuerwehrausschussvorsitzendem Carsten Traupe. Für die Kreisfeuerwehr des Landkreises hatte Kreisbrandmeister Marko de Klein noch eine besondere Würdigung im Gepäck: die Silberne Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim. „Was Du mit Geld nicht bezahlen kannst, das bezahle wenigstens mit Dank“, sagte der Kreisbrandmeister in seiner Laudatio.

Wirklich Abschied nehmen müsse man aber nur bedingt. „Da Harald auch künftig stellvertretender Abschnittsbrandmeister im Brandabschnitt bis mindestens 2026 bleibt, wird er auch künftig an Einsatzstellen anzutreffen sein“, betonte de Klein, der die Anerkennung gemeinsam mit Regierungsbrandmeister Henning Thörel und Abschnittsbrandmeister Kai Reichelt aussprach. Harald Sehls Aufnahme in die Riege der Ehrenstadtbrandmeister – dazu hatte ihn der Stadtrat jüngst ernannt – wurde aber am Abend bereits gefeiert. Auch wenn das Amt des Stadtbrandmeisters immer auch mit Herausforderungen verbunden war, betonte Sehl: „Ihr habt es mir immer möglichst einfach gemacht. Dafür herzlichen Dank!“

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