Kreuzinger tourt über die Dörfer

Austausch in Relliehausen

Bürgermeister-Kandidat Elias Kreuzinger (2.v.r.), hier mit Bennet Lange, Stefan Oppermann, Stefan Guhl und Michael Pankalla.
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Der Ortsrat von Relliehausen hat keine Probleme, Kandidat*innen zu finden. Das freut auch Bürgermeister-Kandidat Elias Kreuzinger (2.v.r.), hier mit Bennet Lange, Stefan Oppermann, Stefan Guhl und Michael Pankalla.

Relliehausen - Im Merten-Spieß-Haus in der Dasseler Ortschaft Relliehausen stellte sich Bürgermeister-Kandidat Elias Kreuzinger einigen Relliehäuser Ortsratsmitgliedern vor. Kreuzinger war mit dem Fahrrad über den Feldweg an der Panzerbrücke angereist. So fiel die Diskussion direkt auf die „mangelhafte Radwegeverbindung“ zwischen Dassel und Relliehausen. Die Planungen zum Ausbau eines Radwegs zwischen beiden Ortschaften laufen bereits seit vielen Jahren. Aktuell ist eine Verlängerung des Gradangers in Richtung „Panzerbrücke“ im Gespräch. Um die Anbindung nach Relliehausen zu schaffen, stellt die Stadt eine Wegeparzelle aus ihrem Eigentum zur Verfügung.

Die eigentliche Baumaßnahme liegt beim Land und soll den an der Landesstraße erforderlichen Radweg ersetzen. Für den Bau sollen im nächsten Jahr Mittel vorgesehen sein, eine verbindliche Zusage fehlt jedoch bisher. Auch weil inzwischen wieder viele Familien mit Kindern im Ort leben, die mit dem Fahrrad zur Schule fahren könnten, sei ein Ausbau der Radwege „dringend angebracht“, so Ortsbürgermeister Stefan Oppermann. Kreuzinger, der sich auf dem Fahrrad selbst stets für den Umweg über die „Panzerbrücke“ entscheidet, kann diesen Punkt gut nachvollziehen: „Gerade vor dem Hintergrund des massiven Durchgangsverkehrs, auch von Lkw, möchte man hier niemandem zumuten, mit dem Rad über die Landstraße fahren zu müssen.“

Im weiteren Gesprächsverlauf wurde das Thema Kommunikation mit der Stadt diskutiert und anhand einiger konkreter Beispiele beleuchtet. Kreuzinger betonte, dass er sich für eine „transparente Kommunikation auf Augenhöhe“ stark mache: „Die Verwaltung ist für die Bürgerinnen und Bürger da. Hier braucht es mehr Raum und stets ein offenes Ohr für konstruktive Kritik. Nur so ist Verbesserung und damit auch mehr Zufriedenheit auf allen Seiten möglich.“

Seit einiger Zeit hat Relliehausen keine Probleme mehr damit, Kandidat*innen für den jungen Ortsrat zu finden – Relliehausen hat erst seit 2001 einen eigenständigen Ortsrat. Es sei immer wieder erfreulich zu hören, dass sich Engagierte für ihren Ort einsetzen, so Kreuzinger optimistisch.

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